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Serenadenkonzert der Musikschule als musikalischer Abschluss
zum „Tag der offenen Gärten und Höfe “
Sonntag, 25. Juni 2017, 18.30 Uhr, Wiesloch Rathausplatz
 

Mit einem abendlichen Serenadenkonzert auf dem Rathausplatz in Wiesloch beschließt die Musikschule Südliche Bergstraße
den „Tag der offenen Gärten und Höfe“ der Städte Wiesloch und Walldorf.
Jugend- ,Sinfonie- und Celloorchester, unter der Leitung von Brygida Lorenz und Clemens Hettler, lassen den Abend sinfonisch heiter ausklingen;
auf dem Programm stehen neben Orchesterwerken u.a. von Bizet, Tschaikowsky und Schostakowitsch auch Beiträge mit jungen Solisten der Musikschule.
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, einen schönen Sommerabend mit stimmungsvoller Musik zu verbringen.
Bei Regen findet das Konzert in der Turnhalle der Gerbersruhschule in Wiesloch (Gerbersruhstr. 18) statt.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden zugunsten der Musikschularbeit erbeten.




Tag der Instrumente an der Musikschule Südliche Bergstraße
Kommen- Hören - Sehen - Probieren !


Geige oder Klavier, Flöte oder Trompete, Kontrabass, Keyboard, Schlagzeug, Harfe, Gesang und vieles mehr.
Welches Instrument soll mein Kind (oder ich) lernen?
Die Entscheidungshilfe hierzu ist die "Klingende Instrumentenvorstellung" am Samstag, 01. Juli 2017, ab 14 Uhr, im Saal des Kulturhauses (Gerbersruhstr. 41) in Wiesloch.
Ob Sie die Musikschule erst kennen lernen möchten, oder ob Ihr Kind bereits an der "Elementaren Musikerziehung“ teilgenommen hat
und Sie nun vor der Instrumentenwahl stehen - Information und Spaß wird an diesem Tag großgeschrieben.
Gegen 15.15 Uhr können Sie und Ihr Kind unter dem Motto „IHR spielt die MUSIK“ dann nach Herzenslust alle Instrumente unter fachkundiger Anleitung ausprobieren.
Für Fragen und Infos stehen dabei die Fachlehrkräfte zur Verfügung.
Zur Stärkung zwischendurch halten Elternbeirat und Förderverein Erfrischungen, Kaffee, Kuchen und Brezel bereit.
Bei schönem Wetter gibt es Live-Musik im Park mit den Jugendstadtkapellen Wiesloch und Walldorf.
Ebenso gibt es an diesem Tag wieder ausführliche Information rund um die musikalische Elementarausbildung, ob für Baby- Kleinkind oder Schulanfänger.
Interessierte jeden Alters sind herzlich Willkommen.





Konzert mit Klavier und Querflöte



Am 19. Mai erfüllten die sechs Pianistinnen und Pianisten und zwölf Querflötenspieler/-innen der Musikschule Südliche Bergstraße
ein weiteres Mal die Laurentiuskapelle in Walldorf mit ihren klangvollen und wunderschönen Stücken.
Stolz präsentierten die Schüler was sie mit ihrer Klavierlehrerin Anette Olsson und ihrer Querflötenlehrerin Ute Albrecht über die letzten Monate hart erarbeitet haben.
Es wurden eine Vielfalt von Musikrichtungen abgedeckt und beschränkten sich nicht nur auf ein Genre.
Von Blues, Rock und Jazz bis zu Klassik und Barock war alles dabei.
Ein herzerfüllendes Flötenensemble vollendete die Veranstaltung und der Abend wurde mit einem Bild von unseren Schüler/-innen und Lehrerinnen festgehalten.
(Marie Sauter, Schülerin) 


Orchesterfahrt mit dem Celloorchester und der Bigband nach Nordrhein-Westfalen.



Als wir am Freitag,  dem 12. Mai in Wiesloch vor dem Bus standen, waren wir alle gespannt auf das Wochenende, das vor uns lag: Eine dreitägige Konzertreise inklusive Musicalbesuch. Die erste große Aufgabe war, einen Bus mit 25 Celli, den Instrumenten und dem Equipment einer Bigband sowie dem Gepäck von rund 47 Leuten zu bestücken. Als dies geschafft war, begann die etwa dreistündige Fahrt nach Morsbach, wo unsere schöne Jugendherberge lag. Dort angekommen blieb uns nicht sehr viel Zeit, die Zimmer zu beziehen und unsere  Lunchpakete zu richten - wir wollten nach Bochum, um uns das Musical „Starlight Express“ anzusehen. Das Musical hat uns allen sehr gut gefallen – es war ein besonderer Programmpunkt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, also am Samstag, war dann in Siegen der erste Auftritt, mit den „Sieg-Saxen“, der Bigband der Musikschule Siegen. Aus wettertechnischen Gründen spielten die beiden Bigbands drinnen, das Celloorchester konnte jedoch draußen auf dem Marktplatz in der Sonne spielen. Beide Orchester konnten die zahlreichen Besucher begeistern. Am nächsten Sonntagmorgen schon hieß es Packen und Aufräumen – der Aufenthalt in der Jugendherberge war viel zu früh zu Ende – auch dort hatten alle viel Spaß miteinander. - Aber es ging nicht gleich nach Hause, denn es stand noch ein Konzert im Kulturhaus von Lüdenscheid an. Hier war die Bigband der Musikschule in Lüdenscheid dabei, auch in unserem Celloorchester spielten einige Lüdenscheider Cellisten als Gäste mit. Nach dem Mittagessen mussten wir uns leider schon verabschieden, denn es war Zeit die Rückreise nach Hause anzutreten. Die Orchesterfahrt wird uns allen in guter Erinnerung bleiben.
(Text: Laurentien Jungkamp, Schülerin / Musikschule)



Unsere Eindrücke bei „Jugend Musiziert“ - ein Stimmungsbild des Cellotrios




Das war unser großes Ziel gewesen. Wir drei sind 12 Jahre alt und spielen seit 4-6 Jahren Cello. Frau Neuhaus und Frau Köhnke haben uns 1-2 Stunden montags, donnerstags und samstags unterrichtet.
Sie haben uns geholfen die Stücke einzuüben. In der ersten Probe hörte sich unser Trio noch etwas chaotisch an...
Doch dann zeigten Frau Köhnke und Frau Neuhaus uns, wie es geht – und am Ende war es gar nicht so schwer wie wir dachten: hier und da ein bisschen verbessern und dann konnte man schon besser üben.
Aber bei den Stücken musste man nicht nur Geduld zeigen, sondern auch Teamarbeit. Denn wenn es Fehler gab beim Üben, dann hing es nicht immer nur an einem von uns – wir waren zu dritt und das hieß,
dass jeder etwas dazu beitragen musste. Wir waren manchmal kurz davor aufzuhören, aber dann haben wir uns immer wieder zusammengenommen, aufgerappelt und weitergemacht.
Und das war gut so, denn es hat sich gelohnt.  

Theresa Henneboel: „Es war ein tolles Gefühl mit dabei zu sein. Ich finde wir haben es gut gemacht.
Auch wenn sich manchmal ein paar Fehler in die Noten geschlichen haben, oder etwas schief ging: Es war ein tolles Erlebnis.“  

Ella Fischer: „Ich fand es eigentlich ganz schön. Wir haben eine tolle Freundschaft entwickelt und tolle Zeiten miteinander verbracht.
Aber ich finde trotzdem, dass es ein hartes Stück Arbeit war.“  

Katharina Jovic: „Ich finde es schön, dass wir mitgemacht haben, auch wenn es nicht der erste Preis war. Wir waren dabei und haben es geschafft.
Es hat viel Spaß gemacht, aber man musste auch mal für etwas kämpfen.
Aber wie heißt das Sprichwort? 'Erst die Arbeit und dann das Vergnügen'.“
 

Mit freundlicher Genehmigung von Julia Blümel und der Rhein Neckar Zeitung

Viel Applaus für die jungen Talente

Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ in Wiesloch – „Trend zum Musizieren ist ungebrochen“


Im Rahmen des Preisträgerkonzerts ließen sich die jungen Talente der Musikschule Südliche Bergstraße
auch für ihre Erfolge bei „Jugend musiziert“ feiern. Foto: Pfeifer

Wiesloch. (jbü) Stolz strahlten die Preisträger von der Bühne des Kulturhauses herab, in der einen Hand Medaille und Urkunde, in der anderen eine Rose. Es war das Ergebnis vieler Stunden des Probens für „Jugend musiziert“. Die jungen Talente der Musikschule Südliche Bergstraße erhielten Gelegenheit, noch einmal die eingeübten Stücke präsentieren, mit denen sie sich einen erfolgreichen ersten, zweiten oder dritten Platz im Wettbewerb für talentierte Nachwuchsmusiker erspielt hatten. Der mit dem Echo-Preis ausgezeichnete Wettbewerb zieht jährlich 25 000 Jungmusiker an, die in den 950 öffentlichen Musikschulen des Landes ausgebildet werden. In zentralen Wertungsspielen können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich für die nächste Runde im Landeswettbewerb und gegebenenfalls im Bundeswettbewerb qualifizieren. Mit der Teilnahme am Regionalwettbewerb in Heidelberg zeigte sich der Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße sehr zufrieden. Angesichts von 17 gewerteten Schülern zog Bjoern Strangmann eine positive Bilanz. Im Gegensatz zu manch anderen Regionen sei „der Trend zum Musizieren“ und der Teilnahme am Wettbewerb ungebrochen. Um die nachkommende Musikergeneration brauchte man sich an diesem Abend keine Sorgen zu machen, stand sie doch bereits mit ihren Instrumenten auf der Bühne. In diesem Jahr hatte sich eine besonders junge Truppe zusammengefunden, deren Altersspanne von sieben bis 15 Jahren reichte. Strangmann würdigte insbesondere auch die viele Zeit, welche die jungen Musiker aufwendeten, um sich gerade auch in den Ensembles für die Vorbereitungen zu treffen.


Auch das Celloquintett, das beim „Jugend musiziert“-Landeswettbewerb den dritten Platz errang,
zeigte jetzt beim Preisträgerkonzert der Musikschule in Wiesloch sein Können. Foto: Pfeifer

Dies sei in Zeiten der überquellenden Terminkalender, die manchmal enger getaktet seien als der eines Berufstätigen, nicht selbstverständlich. Auch Oberbürgermeister Dirk Elkemann war gekommen, um den Preisträgern als Schirmherr persönlich zu gratulieren. Die Musikschule und die Region seien stolz auf ihre jungen Musiker. Musikalische Spitzenförderung sei ein wichtiger Baustein, um weitere Nachwuchstalente zu motivieren, so Elkemann. Denn vielleicht ergeben sich aus den Spitzenleistungen irgendwann auch Spitzenkarrieren. Bevor die feierliche Ehrung stattfand, zeigten sich die Stars des Abends hoch konzentriert und gaben ein knapp einstündiges Konzert. Dabei gaben sie in verschiedenen Zusammensetzungen überwiegend klassische Stücke zum Besten. Vertreten waren ein Blechbläserquartett, zwei Violoncello-Trios und ein Quintett sowie zwei Solopianisten. Den Anfang machte das zweitplatzierte Blechbläserquartett mit Julian Wieditz und Felix Pilz an der Trompete sowie Leonie Fiala und Jara Vogt als klangliches Fundament an der Posaune. Damit zeigten die beiden Mädchen auch, dass das Blechregister längst keine Männerdomäne mehr ist. Danach folgten Tobias Pohl, Johanna Fischer und Lennart Birkner an den Celli: Sie spielten ein Stück von Telemann, mit dem sie sich einen ersten Platz gesichert hatten. Weiter ging es mit einem Solo von Eric Haspel, der dem Klavier mit flinken Fingern einen Walzer von Chopin entlockte. Das zweite Cello-Trio mit Teresa Henneboel, Ella Fischer und Katharina Jovic hatte einen zweiten Platz erreicht. Ihr Stück, der Ragtime „The Strenuous Life“, wurde vom US-amerikanischen Komponisten Scott Joplin geschrieben. Anschließend ging es nochmals an den Flügel: Jens Rosenbauer hatte sich wie auch Eric Haspel unter circa 100 teilnehmenden Pianisten durchsetzen können. Er ergatterte einen zweiten Platz und stellte sein Können mit „Kinderszenen“ von Schumann unter Beweis. Den krönenden Abschluss bildete das Violoncello-Quintett, das den Sprung zum Landeswettbewerb vor Kurzem in Heidenheim geschafft hatte. Kristina Schork, Sofie Balazy, Marie Stride, Laurentien Jungkamp und Michelle Sorriso gelangten dort auf den dritten Platz. Dass sie diesen verdient erspielt hatten, zeigten sie mit einer Suite von Peder Holm, die sich von einem gemäßigten Moderato über ein fröhliches Allegro ma non troppo zu einem glänzenden Maestoso e cantabile steigerte. Dann hatte das Warten für die Kinder und Jugendlichen endlich ein Ende und sie durften unter kräftigem Applaus ihre wohlverdienten Auszeichnungen entgegennehmen. Gemeinsam mit ihren Lehrern und dem Oberbürgermeister posierten sie für die vielen blitzenden Kameras der stolzen Familienangehörigen, der Musikschule und der Presse, ehe man den festlichen Abend gemeinsam ausklingen ließ.

Wettbewerb Jugend musiziert 2017



Großes Finale: „Wir machen gemeinsam Musik“
Fremd sein - das verschwindet mit Musik.




Geflüchtete aus ganz verschiedenen Herkunftsländern und Wieslocher musizierten zusammen, Männer, Frauen, Ältere, Jüngere und Kinder. Nach nur elf Wochen des gemeinsamen Übens ist es den vierzig Musikern gelungen, den voll besetzten Saal im Kulturhaus zu begeistern. Die Zuhörer applaudierten begeistert und reichlich. Hier wurde nicht über Integration diskutiert, sie fand einfach statt. (Fotos: SJR, Musikschule Südliche Bergstraße) Die Band, zur einen Hälfte Bürger aus Wiesloch, zur anderen hierher Geflüchtete, hat in einer beeindruckenden musikalischen Darbietung gezeigt, was Begeisterung und Enthusiasmus erreichen können. Unter dem Dirigat von Bjoern Strangmann, dem Leiter der Musikschule, erklangen die Jazz-Klassiker Cantaloupe Island, Oye como va und I feel good sowie die Songs We are family und California Dreaming. Mit dem Duo aus Sabine Rotsch am Cello und Walid Rasoul am Flügel erklang dazwischen ein leises, stimmungsvolles syrisches Lied. Frau Stindl von der Bürgerstiftung Wiesloch dankte der Software AG, die über das Projekt „Auf Augenhöhe“ die Finanzierung gesichert hat, sowie Herrn Tschira vom Session, Frau Kröhn von der Gerbersruhschule und den Verantwortlichen der Musikschule, die die Musikinstrumente zur Verfügung gestellt hatten. Monika Gessat vom Netzwerk Asyl Wiesloch erinnerte an den Beginn: Am ersten Abend im Januar wussten die Organisatoren nicht, ob einer der Geflüchteten den Weg von den Unterkünften zum Kulturhaus finden würde. Es kamen zwölf, die dann beim zweiten Mal noch einen Freund oder Mitbewohner mitbrachten. Und so war es auch bei den Wieslocher Bürgerinnen und Bürgern. Es war überwältigend! Sie kamen bei Frost und Sturm und bei Wind und Regen! Am schönsten ist für das Netzwerk die Erfahrung, dass fast alle die einmal dabei waren auch wiederkamen! Sie bedankte sich bei den Musikanten für ihr Durchhalten und Engagement mit einer Urkunde. Ihr Dankeschön ging auch an die Musiklehrer, die musikalischen Laien Mut gemacht und sie angespornt haben: Frau Ebbinghaus, die die Sänger und die Keyboardspieler trainiert hat, Herr Lederer, der mit jedem Abend eine immer größer werdende Gruppe spielbegeisterter Gitarrenfans zu betreuen hatte, Herr Nsotse, der mit seiner Trommeltruppe für Rhythmus und Schwung gesorgt hat und schließlich Herr Strangmann, der Organisator und Chef der Posaunen. Er hat mit Anne Sonnenberg von der Bürgerstiftung die Idee entwickelt, dann die Musiklehrer für das Projekt gewonnen und die praktische Umsetzung organisiert. Zum Dank überreichten die Musikanten ihren Musiklehrern einen Blumenstrauß. Lange standen die Musikanten und Zuhörer noch bei einem kalten Buffet und Getränken beisammen. Erste Ideen zur Weiterführung des gemeinsamen Musizierens wurden angesprochen, Kontakte erneuert oder geknüpft und Verabredungen getroffen. Text: Netzwerk Asyl


Am ersten April beginnt das neue Musikschulsemester !
Tag der Instrumente lockte viele Kinder und ihre Eltern nach Walldorf.






Unter dem Motto „Ihr macht die Musik“ hatte die Musikschule Südliche Bergstraße zu ihrem Infotag nach Walldorf eingeladen.
In den Räumen der Villa und der Scheune Hillesheim standen wieder alle Türen ür interessierte Besucher offen.
Unter Anleitung der Fachlehrkräfte, die auch für Fragen zur Verfügung standen, konnten alle Instrumente ausprobiert werden - dies rechtzeitig zum Beginn des neuen Semesters am 1. April.
Viele Eltern waren mit ihren Kindern unterwegs, aus allen Räumen erschallte Musik. Viele nutzten diesen Informationsnachmittag, um sich ausführlich beraten zu lassen.
In den Städten und Gemeinden der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch, Walldorf, Nußloch, Sandhausen und St. Leon-Rot sind derzeit insgesamt 2500 Schüler angemeldet, die von 65 Lehrkräften unterrichtet werden.
Zum großen Teil werden auch die Spieler in den Musikvereinen und Jugendorchestern von der Musikschule ausgebildet und auch in den allgemein bildenden Schulen ist die Musikschule mit verschiedenen Angeboten ein kompetenter Bildungspartner.
Der nächste große Instrumenteninfotag findet dann am 1. Juli in Wiesloch statt.
Anmeldungen für das neue Musikschuljahr am 1. April sind noch möglich.

Info unter Tel.: 06222-2083
E-Mail: office@musikschule-wiesloch.de
Website: www. musikschule-wiesloch.de




Kürzlich fand das nun schon 36ste Vorspiel der Klavierklasse von Frau Overbeck statt. Jedes Jahr kann man dieses schöne Ereignis erleben.
Frau Overbeck hat den motivierten und fleißigen Schülern im Alter von 6 bis 20 Jahren Klavierunterricht gegeben. Dieses Jahr kamen leider viele Absagen wegen Krankheiten und andere Terminen.
Allerding haben 15 Kinder das Konzert unter anderem mit Stücken von Schuman, Beethoven, Mozart, Bach, Haydn und anderen Komponisten verzaubert und mit schönen Liedern, Menuetten und Polkas abgerundet.
Mit jeder Note hat die Laurentiuskapelle in Walldorf die Herzen der Gäste, Eltern und Verwandten mit Stolz und Liebe erfüllt.
Die Aufregung und Mühen der Kinder und Eltern haben sich gelohnt, alles in allem war es ein sehr gelungenes Konzert.
(Emma Selimovic, Schülerin)


Sprache der Musik ist universell
Musikschule und Netzwerk Asyl haben besonderes Integrationsprojekt gestartet - Konzert am 23. März


Mit freundlicher Genehmigung von H&B Pressebild Pfeifer

Derzeit wird bei dem Integrationsprojekt „Gemeinsam Musizieren“ von Musikschule und Netzwerk Asyl fleißig geprobt.
Alle freuen sich bereits auf das gemeinsame Konzert am Donnerstag, 23. März, im Kulturhaus Wiesloch. 

Wiesloch. (hds) Nicht ständig über die Integration von Flüchtlingen diskutieren und sie als „schwierig“ bezeichnen, sondern einfach aktiv werden: Dies ist der Ansatz eins gemeinsamen Projekts von Musikschule Südliche Bergstraße und Netzwerk Asyl. Unter der Überschrift „Gemeinsam Musizieren“ wurde im Januar damit begonnen, junge, erwachsene Flüchtlinge und Einheimische über die Musik zusammenzubringen. „Die Idee kam von der Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Annegret Sonnenberg“, erläuterte Monika Gessat vom Netzwerk Asyl. Aus ersten Vorstellungen wurden schnell konkrete Pläne. Es gab Informationsveranstaltungen in der Gemeinschaftsunterkunft an der Walldorfer Straße und im einstigen Hotel Mondial, wo derzeit in erster Linie Flüchtlingsfamilien untergebracht sind. „Wir hatten, als wir dort vorspielten, spontan großen Erfolg“, blickte der Leiter der Musikschule, blickt Bjoern Strangmann zurück. Viele zeigten Interesse und meldeten sich an, derzeit sind es etwa 20 Flüchtlinge, die einmal in der Woche zur Probe ins Kulturhaus kommen. Erklärtes Ziel ist, beim Konzert am 23. März das Erlernte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit von der Partie sind auch Einheimische. „Wir wollen sozusagen spielerisch Integration betreiben“, sagen Gessat und Strangmann. Auch die Finanzierung war schnell geklärt. Beantragte Fördermittel aus dem Fonds „Auf Augenhöhe“, den die Software AG-Stiftung betreibt, flossen in Höhe von 5000 Euro und so stand einer erfolgreichen Umsetzung nichts mehr im Wege. Mit einem eingespielten Lehrerteam der Musikschule, tatkräftig unterstützt von Christine Ebbinghaus von der Gerbersruhschule, ging es los. Die Instrumente wurden von der Musikschule und dem Musikhaus „Session“ zur Verfügung gestellt und eine anfängliche Unsicherheit war schnell verflogen. Es gehe nicht um Beschäftigungstherapie, heißt es, vielmehr wolle man über das gemeinsame Musizieren ein besseres Kennenlernen ermöglichen. Eine spielerische Integration Mit Posaune, Bass, Keyboard, Gitarre, afrikanischen Trommeln und mit Gesang wird losgelegt, Sprachbarrieren werden spielerisch überwunden und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit wird vermittelt. „Unser Projekt stellt eine besondere Form der Begegnung dar“, erklärt Monika Gessat. Seit Januar trifft man sich, Vorkenntnisse bei den Instrumenten waren nicht erforderlich. „Anfänglich haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt, haben vorgespielt, gezeigt, wie es geht – und die Flüchtlinge haben es nachgemacht“, blickt Strangmann zurück. Geprobt wird zunächst in kleinen Gruppen, um am Ende der jeweiligen Übungsstunde dann zusammen aufzuspielen. „Es geht uns dabei nicht um Perfektion, die Teilnehmer sollen Spaß haben und sich in einer lockeren Atmosphäre wohlfühlen“, betont Strangmann. Die Musiker kommen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Eritrea. Bis zum großen Auftritt stehen insgesamt elf Proben an. Der Unterricht ist flexibel und spontan. „Es ist vor allem entscheidend, die Angst vor einem möglichen Scheitern zu nehmen und den Mut zur Improvisation zu fördern“, sagt Strangmann. So wird ganz bewusst auf die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer Rücksicht genommen. Es gehe um die Stärkung des Selbstbewusstseins und vor allem auch darum, den Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen herzustellen und zu intensivieren. „Die Musik als Kommunikation, so sind wir an die Sache rangegangen“, sagt der Leiter der Musikschule. Nach dem Ende des Projekts muss jedoch noch nicht Schluss sein. „Vielleicht überlegt der eine oder andere Musikverein, ob es möglich wäre, mit einer eigenen Initiative die Flüchtlinge musikalisch zu beschäftigen und so einen wertvollen Beitrag zur Integration zu leisten“, drückt Strangmann seine Hoffnung aus.

Info: Das Abschlusskonzert, bei dem nicht nur die einstudierten Stücke vorgestellt werden,

sondern auch Interessantes über das Projekt selbst erläutert wird,
findet am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr im Kulturhaus in der Gerbersruhstraße statt.


Schülervorspiel der Violoncello Schüler der Klasse von Maria Köhnke
am 19.02.2017 in der Alten Synagoge in Sandhausen




In der vollbesetzten Alten Synagoge in Sandhausen traf sich die Violoncello Klasse von Maria Köhnke am 19.02.2017 zu ihrem diesjährigen Frühlingsvorspiel unter dem Motto „arcoRock und zupfPop mit Jazzlisimo“. Frau Köhnke freute sich in ihren einführenden Worten über die Vielfalt der dargebotenen Stücke, die einen abwechslungsreichen musikalischen Vormittag versprachen, denn die Schülerinnen und Schüler hatten sich dieses Mal selbst Gedanken gemacht, was sie vortragen wollten. So gab es ein facettenreiches Programm von Klassik, Rock und Pop bis hin zu Eigenkompositionen! Zunächst begann Lorin Taskiran mit einem Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß, den sie tänzerisch leicht darbot. Darauf schloss sich Thaddäa Schmidt mit zwei Stücken von G. Koeppen an, die von ihrer Mutter am Klavier begleitet wurde: einmal das träumerische, gefühlvolle „Julias Traum“, darauf einen ausgelassenen und fröhlichen „Fließband Boogie“. David Moser wagte sich an das in der Intonation anspruchsvolle „Summertime“ von G. Gershwin, das er gut meisterte. Im Folgenden konnte Hannah Niederhoff den volksliedhaften Charakter von „The Irish Washerwoman“ (Trad.) treffend herausarbeiten. Nun folgten zwei Songs des Arrangeurs J. van den Dungen, die Anne Tatzel und Jana Weidig einmal fröhlich, rhythmisch (Anna) und einmal melancholisch, sehnsuchtsvoll (Jana) interpretierten. Mayumi Wolter und Amelie Meyer spielten als Duo den bekannten Song „Rolling in the Deep“ von Adele, wobei es ihnen gelang, den eingängigen Beat herauszuarbeiten. Den zum Cello passenden tief traurigen Charakter des bekannten Filmsongs zur „Love Story“ von F. Lai konnte Anna Staab gut interpretieren, woraufhin Hanna-Cosima Gleis den ruhig-feierlichen Grundton von „The Next Time“ von P. Wedgewood mit steigernden dynamischen Elementen folgen ließ. Laura Müller gelang es den rhythmisch sehr anspruchsvollen Popklassiker„Beat it“ von Michael Jackson hervorragend darzubieten. Im weiteren Verlauf meisterte Tobias Pohl die schnellen Passagen aus dem Song „The Red-haired Priest“ von J. van den Dungen sehr sauber. Auch Gloria Siegel widmete sich gekonnt mit „Circus“ einem Song von J. van den Dungen, der an einen Charleston mit seinen tänzerischen Elementen der 20er Jahre erinnerte. Paul Joachim zeigte, dass auch der Rockabilly-Sound mit einem Cello sehr gut nachempfunden werden kann. Daraufhin ahmte Michelle Sorriso das französische Lebensgefühl des Genießens in „La Vie en Rose“ von Loningy gefühlvoll nach. Christoph Gade zeigte in seiner Eigenkomposition „Für Marie“, was es bedeutet, wenn der Musiker mit seinem Instrument eine Einheit wird. Nur so kann die Sinnlichkeit über das Instrument in Musik übertragen werden, was dem jungen Cellisten in früher erstaunlicher Meisterschaft gelang. Es folgte das Duo Henrik Srama und Christoph Gade, die virtuos den Popsong „Face It!“ interpretierten und zeigten, was man mit einem Cello alles machen kann. Zum Abschluss trug Magdalena Grünberg in Begleitung ihres Vaters (Klavier) und dessen Schulfreund (E-Gitarre) die Rockhymne „Bohemian Rhapsody“ von F. Mercury vor, in der die rockigen Elemente bewusst hervorgehoben wurden. Frau A. Olsson wusste die Schülerinnen und Schüler einfühlsam und anpassungsfähig zu begleiten, sodass dieses Vorspiel eine gelungene Mischung aus Play-back-Versionen und echter Begleitung bot. Mit diesem Vorspiel zeigte Maria Köhnke von der Musikschule „Südliche Bergstraße“ einmal mehr, wie sehr sich kontinuierliche, professionelle Arbeit mit pädagogischem Fingerspitzengefühl auszeichnet. Zum Schluss wurden Zuhörerschaft und Musiker zu einem reichhaltigen Buffet eingeladen, sodass der Vormittag gelungen ausklang. 


ArcoROCK und zupfPOP- Cellovorspiel der Klasse Maria Köhnke
in der Alten Synagoge Sandhausen am 18.02.2017





Welche schöne Melodien bietet doch der Pop: Love me tender, Song for Sue, Yesterday. Entsprechend ließen die Spieler ihre Celli singen (Sarah Crews, Katharina und Maria Jovic und Magnus Kuhn). Interessant zu hören war auch das Evergreen-Lied Aura Lee – das viel älteren Original des Presley-Songs Love me Tender (Nils Dangelmaier, Nikolas Gonzales Saez-Diez ). Mit zwei schottischen Country-Tänzen und dem Fließband-Boogie erinnerten Konstantin Schneider, Sara Giovane und Julika Fandry an die Ursprünge des Pop in der Tanzmusik. Rhythmisch sehr interessant waren die Bassstimmen zu „Something Stupid“, zum Playback von CD eingespielt ( Ophelia Knorpp und Noelia Martin Naranjo). Laurentien Jungkamp präsentierte musikalisch sehr einfühlsam „Just Dreaming“ - so ausdrucksvoll und melodisch kann ein Cello klingen. Michael Jackson, der „King of Pop“, wurde mit zwei Stücken gewürdigt: Black or White und Thriller (Simon Fischer, Annsophie Jungkamp). Die Cellisten arbeiteten deutlich die vertrackten Rhythmen und komplexen Strukturen heraus – Michael Jackson war ein anspruchsvoller Musiker. Richard Hanser präsentierte ein eigenes Arrangement des bekannten Rocksongs „Ace of Spades“ der Gruppe Motörhead und zeigte damit, dass ein Cello sich auch ausgezeichnet als markantes Bassinstrument bei Heavy Metal eignet. Mit Bohemian Rhapsody von Queen wurde ein weiterer Klassiker des Rock gespielt - die dynamische und opernhafte Melodie hat jeder im Ohr, schön dargeboten von Lotte Winterstein. Ein aktuelles Highlight war das Lied Crystallize von der amerikanischen Pop-Violinistin Lindsey Stirling. Kristina Schork hat das Lied für Cello anhand von Tonaufnahmen nachkomponiert und spielte es mit bewundernswerter technischer Souveränität. Zum Schluss erklang The Entertainer von S. Joplin (Elisabeth Häberle, Britta Wienkoop) als schwungvoller Rausschmeißer. Vielen Dank an Frau A. Olsson, die einfühlsam einige Cello-Schüler begleitet hatte. Die Zuhörer bedankten sich mit herzlichem Applaus bei Frau Köhnke und ihren Schülern für eine ansprechende und lehrreiche musikalische Stunde. Cordula Kienle  





Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Tobias Rehorst veröffentlicht werden.
Stimmungsvolles Weihnachtskonzert der Musikschule Südliche Bergstraße



Dass viele Kirchenräume eine besondere Akustik aufweisen, machte sich die Musikschule Südliche Bergstraße schon häufiger zu Nutze. Die Pfarrkirche St. Leo der Große in St. Leon-Rot füllten die vielen Nachwuchsmusiker im Rahmen des Weihnachtskonzertes der Musikschule voll aus, sowohl klanglich als auch räumlich: Von der Empore mit der Orgel, vom alten Hochaltar der Kirche aus oder von der neu gestalteten Altarinsel im Zentrum des Kirchenbaus erzeugten die Vokalisten und Instrumentalisten immer wieder neue Eindrücke. Kinder und Jugendliche aller Altersklassen musizierten auf den verschiedensten Instrumenten, Solo oder im Ensemble und zu Literatur aus vielen Epochen. Das Kindercelloensemble der Musikschule, das seit kurzer Zeit unter dem Namen „Cellini“, firmiert, eröffnete das Konzert mit einem Potpourri an Weihnachtsliedern. Mal beschwingt mit Liedern wie „Fröhliche Weihnacht überall“, mal getragen wie mit „Oh du fröhliche“ erklangen die sonoren Celli unter der Leitung von Maria Köhnke. Zum Ende ihres Beitrags sangen die jungen Cellistinnen und Cellisten zum Spiel ihrer Instrumente noch gemeinsam „We wish you a merry christmas“. Den Celli folgten einzelne Darbietungen aus den Gesangsklassen: Elisa Horlacher(Klasse Susanne Piro) mit einer behutsam vorgetragenen Interpretation des Gebetes „Vergin, tutto amor“(Francesco Durante). Die Sopranstimme von Kristina Schork schaffte mühelos die Höhen der Arie „Er weidet seine Herde“ aus Händels Messias-Oratorium (Klasse Susanne Piro). Ebenfalls aus dem Bereich der „musica sacra“ stammte die von Samuel Becker (Klasse Brigitte Becker) vorgetragene Arie „Domine, ego credidi“ – gekonnt intonierte der junge Tenor die hochromantische Version eines Glaubensbekenntnisses aus Saint-Saens‘ Oratorio de Noel. Deklamierend „erzählte“ der Bariton Gabriel Bryce (Klasse Brigitte Becker) die Geschichte der (drei) Könige (Peter Cornelius). Mit viel Gefühl gestalteten die drei Nachwuchssängerinnen Emily Hoogenberg, Mareike Hoogenberg und Maren Schmitz (Klasse Wera Brehm) ihre ebenfalls vorwiegend aus der Romantik stammenden Liedbeiträge: Ein das „Glöcklein“ in den unteren Stimmen wunderbar überstrahlendes Ave Maria verbreitete Weihnachtsstimmung pur im Publikum („Ave Glöcklein“ von Franz Xaver Engelhardt). Mit der Arie „Oh, had I Jubal’s Lyre“ aus Händels Oratorium Joschua setzt Julie Orschel (Klasse Susanne Piro) einen glanzvollen und technisch versierten Schlusspunkt an den Gesangspart des Konzerts, den Lehrerin Brigitte Becker an Orgel und Klavier durchgängig begleitet hatte.  Das vierköpfige  Blechblasensemble unter der Leitung von Pascal Morgenstern steuerte mit einem Ragtime, Blues und Swing aus der Feder von Ernst Thilo Kalke schwungvollere Töne zum Konzert bei. Zum Schluss spielte das Jugendorchester der Musikschule auf, das in den letzten Jahren zu einem großen Klangkörper aus Streichern und Bläsern herangewachsen ist. Das etwa 50-köpfige Ensemble unter der Leitung von Brygida Lorenz und Clemens Hettler lieferte feierlich-festliche Klänge mit einer Sarabande und eine Vivace aus einer Händelsuite, gefolgt von einer von verspielten Pizzicati dominierten Humoreske von Antonin Dvorak. Ganz in Weihnachtsträumen schwelgen durften die Zuhörer schließlich bei den „Weihnachtsgrüßen“, einer Art Variation über Weihnachtslieder von Andrea Holzer-Rhomberg, bis dann ein gemeinsam mit dem Publikum gesungenes „Alle Jahre wieder“ für ein sanftes Erwachen sorgte und den musikalischen Nachmittag beendete. Schulleiter Bjoern Strangmann bedankte sich zum Schluss vor allem bei den musizierenden Schülern, sein Dank ging aber auch an das Orchester- und Verwaltungsteam, die katholische Seelsorgeeinheit sowie alle Lehrkräfte der Musikschule. Ein besonderer Dank wurde der Lehrkraft Brygida Lorenz zu Teil, bei der alle Fäden für die Organisation des Konzertes zusammenliefen. Die Veranstaltung stelle den Schlusspunkt in einer langen Reihe von Veranstaltungen im Jahr 2016 dar, für 2017 habe man auch schon einige Projekte in Planung – man darf gespannt sein!



Impressionen vom Adventskonzert 27.11.2016 in Sandhausen



Dieser Text kann mir freundlicher Genehmigung von agdo und der RNZ veröffentlicht werden.
 

Mit Nikolausmützen stimmten Schüler auf Weihnachten ein Musikschule Südliche Bergstraße gab ein klangvolles Adventskonzert in der Dreifaltigkeitskirche Sandhausen. (agdo) Rote Nikolausmützen und rote Oberteile: Wer die Dreifaltigkeitskirche der Hopfengemeinde betrat, sah sofort: Hier spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes etwas Besonderes ab. Und so war es auch, denn die „Musikschule Südliche Bergstraße“ gab dort unter der Mitwirkung des Sinfonie- und Kinderorchesters, des Akkordeonensembles, des Flötenensembles mit Chor und von „Marimba solo“ ein klangvolles Adventskonzert. Das Kinderorchester machte den Auftakt: Die Schüler stimmten die Besucher unter der Leitung von Maria Köhnke in Nikolausmützen und mit schönen Melodien auf die glitzernde funkelnde Adventszeit ein. So erklang in der Kirche „Wir sagen euch an den lieben Advent“, Süßer die Glocken nie klingen“, The first Noel, eine Volksweise aus England oder das klassische „Ihr Kinderlein kommet“. Die jungen Nachwuchsmusiker machten das ausgezeichnet und bekamen viel Applaus. Sie spielten vom Altarraum aus und waren in der Kleidung ein schöner Hingucker. Die große Kirche war gut besucht, denn viele stolze Eltern, Tanten, Omas oder Opas sowie andere Besucher wollten sich die Aufführung nicht entgehen lassen. Die Schüler zeigten, was sie alles gelernt hatten. Und sollten sie aufgeregt gewesen sein, so war ihnen das nicht anzumerken. „Ein schönes Konzert und viel Vergnügen“ wünschte Schulleiter Bjoern Strangmann. Die Musikschule hatte in der Dreifaltigkeitskirche vor drei Jahren schon einmal ein Konzert gegeben. Und so dankte Bjoern Strangmann Pfarrer Arul Lourdu, dass man sich hier wieder präsentieren dürfe. Von der Empore erklang die Weihnachtskantate „Willkommen, süßer Bräutigam“ des deutschen Barockkomponisten Vincent Lübeck. Dies dargeboten vom Flötenensemble unter der Leitung von Elisabeth Späth-Weidner und den Chor mit Einstudierung von Susanne Piro. Und das klang überaus professionell. Zudem spielte das Flötenensemble noch das Concertino zur Adventszeit aus dem Weihnachtskonzert Nr. 3, in G-Dur von Johann Christian Schickhardt. Das Akkordeonensemble unter der Leitung von Viktor Köhnke war mit „Das einsame Glöckchen“, das durch den Klang des Instruments ein wenig an ein Seemannslied erinnerte, und  „The little drummer Boy“ zu hören. Besondere Töne erklangen bei dem Stück „Yellow after the rain“ für Marimba solo, dargeboten von Robert Brede. Ein kleines Schlagzeugensemble unter der Leitung von Benjamin Wittiber zauberte eine besondere Stimmung mit dem eigens für die Instrumente Marimba und Glockenspiel arrangierten Kirchenlied: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach. Das große Sinfonieorchester unter der Leitung von Clemens Hettler – beim Konzert war Maria Köhnke zum Dirigat eingesprungen – spielte konzentriert und wunderschön aus der Sinfonie  Nr. 104 von J. Haydn die Sätze Menuett - Adagio und Allegro. Mit diesem festlichen und abwechslungsreichen Programm und einem gemeinsam gesungenen «  Lasst uns froh und munter sein », begleitet vom Sinfonieorchester, entließen die Mitwirkenden das begeistert applaudierende Publikum in die Adventszeit. Aus den Besucherreihen war ein „schön“ und anerkennende Bemerkungen zu hören. So hatte dieses Konzert in allen einen weihnachtlichen „Nachklang“ erzeugt.


Das Blechblasensembel unter der Leitung von Pascal Morgenstern auf dem Wieslocher Weihnachtsmarkt




Unsere afrikanischen Trommelgruppen auf dem Wieslocher Weihnachtsmarkt





Wir machen gemeinsam Musik
Kooperationsprojekt von Bürgerstiftung, Netzwerk Asyl und der Musikschule Südliche Bergstraße
 
   


In der öffentlichen Debatte wird immer wieder geäußert, dass sich Geflüchtete in unsere Gesellschaft integrieren sollen. Wie kann das gelingen? Erwachsene Geflüchtete leben in der vorläufigen Unterbringung weitgehend isoliert von den Bürgerinnen und Bürgern, in den Integrationskursen bleiben sie unter sich und lernen zusammen mit anderen Geflüchteten Deutsch und deutsche Gesetze kennen. Unsicherheit über die Gepflogenheiten in Deutschland und Sprachbarrieren hemmen den Kontakt zu den Wieslochern. Andererseits wünschen sich die Geflüchteten mehr Kontaktmöglichkeiten mit Einheimischen, dies wurde in der Veranstaltungsreihe Wieslocher Migrationsgeschichte/n sehr deutlich formuliert.

Das Kooperationsprojekt von Bürgerstiftung, Netzwerk Asyl und der Musikschule Südliche Bergstraße „Wir machen gemeinsam Musik“ soll einen neuen Begegnungsraum für Wieslocher und erwachsene Geflüchtete schaffen. Die Teilnehmer werden sich wöchentlich treffen um gemeinsam zu üben, das Ergebnis wird in einem Konzert der Öffentlichkeit präsentiert. Bert Lederer, Nii Ashitey Nsotse und Bjoern Strangmann von der Musikschule Südliche Bergstraße werden zusammen mit Christine Ebbinghaus die Gruppe anleiten. Die angebotenen Instrumente reichen von der eigenen Stimme über afrikanische Trommeln, Keyboard, Posaune, Gitarre und E-Bass, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.  

Die Sprache der Musik kann Kommunikation ermöglichen, auch dann wenn die Deutschkenntnisse erst in den Anfängen sind. Die Finanzierung des Projekts wird ermöglicht durch die Bürgerstiftung Wiesloch, die aus dem Fonds „Auf Augenhöhe“, den die Software AG-Stiftung aufgelegt hat, für dieses Projekt 5000 € eingeworben hat. Die Musikinstrumente stellen die Firma Session aus Walldorf und die Musikschule dankenswerter Weise zur Verfügung.  

Die Workshops starten am 17. Januar, sie finden immer dienstags zwischen 19:30 und 21:00 Uhr im Kulturhaus statt und das Abschluss-Konzert am 23. März 2017 um 19:30 Uhr, ebenfalls im Kulturhaus. Musikbegeisterte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen, das Angebot ist kostenfrei.  

Informationen zu dem Projekt gibt es bei der Musikschule Südliche Bergstraße office@musikschule-wiesloch.de
und beim Netzwerk Asyl info@asyl-wiesloch.de.
Anmeldungen werden ab sofort unter einer der Kontaktadressen entgegengenommen.  


Eltern-Kind-Kurse an der Musikschule Südliche Bergstraße
Ab sofort gibt es wieder freie Plätze !

Eigentlich kommen Kinder ja schon als Musiker auf die Welt, denn den Herzschlag der Mutter, die Stimmen, Lieder und die Lieblingsmusik ihrer Eltern kennen sie schon, bevor sie Ihre Gesichter gesehen haben.Sobald sie auf der Welt sind, beobachten viele Eltern, dass ihre Babys in ganz besonderer Weise auf Musik reagieren. Es sind Klänge, Geräusche oder vielleicht bestimmte Lieder und Musikstücke, die ihre Aufmerksamkeit erwecken. Mal hören sie ganz still zu, mal bewegen sie sich rhythmisch zu einem Musikstück. Sie lieben es, auf den Knien der Eltern zu reiten oder zu schaukeln,  während diese ein Lied singen oder einen Vers sprechen. All diese Lieder, Bewegungs- und Rhythmusspiele möchten sie am liebsten unzählige Male wiederholen. Unter Anleitung ausgebildeter Fachkräfte und in angemessen gestalteten und ausgestatteten Räumlichkeiten sollen Eltern in den ELKI-Kursen der Musikschule Südliche Bergstraße von Anfang an die Gelegenheit haben, diese musikalische Veranlagung ihrer Babys und Kleinkinder zu unterstützen. Sämtliche Aktivitäten,  Lieder, Spiele, Geschichten und Themen beziehen sich auf die Vorstellungswelt der Kinder und sind ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau angepasst. Ob es nun um Tiere, die Natur, die Jahreszeiten oder das soziale Umfeld des Kindes und das Miteinander geht, immer werden Gelegenheiten geschaffen, mit der Stimme, dem Körper, den Händen, Instrumenten, Klängen, und Materialien zu experimentieren und so kreativ und freudvoll mit allen Sinnen gemeinsam zu musizieren. Eltern, die auf diese Weise die Freude ihrer Kinder an der Musik erleben, nehmen auch gerne die vielen Anregungen, die musikalischen Spielideen und Lieder mit, um sie zu Hause weiter zu führen. Kinder brauchen solche musikalischen Erfahrungen für ihre natürliche Entwicklung, denn viele wichtige Erfahrungen können sie und ihr Körper nur über Musik und das Musizieren machen.  

In folgenden Gruppen gibt es nun wieder freie Plätze:
ELKI 1, Do. 09.20 Uhr,
ELKI 2, Do.17.20 Uhr,
ELKI 3, Mo.15.30 Uhr und
ELKI 3, Fr. 15.30 Uhr.
 
Alle Kurse finden im Kulturhaus (Stadtbibliothek) Wiesloch, UG statt.
Anmeldung und Info unter: www.musikschule-wiesloch.de,
E-Mail: office@musikschule-wiesloch.de,
Tel. 06222/2083


Zeit für Musik
Vortragsabend der Klasse Wera Brehm

Am 15. Oktober 2016 um 18 Uhr fand im Kulturhaus Wiesloch ein Vortragsabend der Schüler von Wera Brehm statt. Zahlreiche Eltern, Freunde und Verwandte sind erschienen um sich die vorbereiteten Stücke im Gesang, am Klavier und auch am Keyboard anzuhören. Zum Beginn kamen die zwei Stücke am Klavier oder Keyboard, jeweils vorgetragen von Svenja Lober, Mixael Ramezanyan, Arta Sayyad, Katharina Osmann, Max Knöbel und Eshan Mathur, die mit viel Applaus gelobt wurden. Danach war der Gesang dran, der ebenfalls viel Applaus mit sich brachte. Die Schülerinnen Shulei Liu, Paula Dexheimer, Emily Hoogenberg, Maren Schmitz und Patricia Riegel haben jeweils zwei Stücke gesungen, aus den Bereichen Pop aber auch Lieder aus bekannten Musicals, wie zum Beispiel aus „Elisabeth“. Lousia Byczkowski begleitete jeweils drei Stücke am Klavier. Den freudigen Abschluss machten die drei Schülerinnen Maren Schmitz, Marieke Hoogenberg und Emily Hoogenberg mit den Stücken „Sway“ von Michael Bublé und „Dear Future Husband“ von Meghan Trainor. (Emily Hoogenberg, Schülerin)


Mit freundlicher Genehmigung der RNZ

„Dieses Musikprojekt tut den Kindern gut“

Jetzt kommen auch die Grundschulförderklassen in den Genuss des MBS-Programms der Musikschule



Waren bei der Premiere in der Wieslocher Schillerschule dabei (v.l.):
Dietmar Leder, Werner Sauer, Andreas Böhler, Vorstandssprecher der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim und Präsident des Wieslocher Lionsclubs,
Grundschulförderklassen-Lehrerin Ulrike Baust, Susanne Piro, Uwe Dörner, Caroline Queck, Bjoern Strangmann und Gerald Barth. Foto: Helmut Pfeifer

Wiesloch. (teu) Die Kinder in der Wieslocher Schillerschule klatschen und patschen, schnipsen und schlagen, reiben und trommeln begeistert um die Wette.
Und sie strahlen: Tatsächlich, „Frau Queck“ hatte recht gehabt, als sie sagte: „Ein Instrument habt ihr immer dabei – eure Hände.“
Aber wer hätte gedacht, dass man so viele Geräusche damit erzeugen kann ... „Frau Queck“, das ist Caroline Queck, ihres Zeichens Musikpädagogin an der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch.
Die junge Frau ist im sogenannten MBS-Programm (Musizieren-Bewegen-Sprechen) tätig, das die Musikschule seit 2013 für derzeit rund 300 Erstklässler in Wiesloch,
Walldorf, St. Leon-Rot sowie Sandhausen und Nußloch anbietet. Der MBS-Unterricht, der dieser Tage im Musikraum der Schillerschule stattfand, war jedoch eine Premiere:
Es ist die Kennenlernstunde für Schüler der Grundschulförderklassen, die neben den Abc-Schützen ab sofort ebenfalls in den Genuss der MBS-Förderung kommen.
Insgesamt sind dies rund 40 schulpflichtige Kinder an der Wieslocher Schillerschule und jeweils 15 an der Walldorfer Schiller- sowie Sandhäuser Grundschule aus vier Förderklassen,
die die Schulreife noch nicht erlangt haben. „Dieses musikalische Projekt tut den Kindern gut“, ist Bjoern Strangmann, Leiter der Musikschule Wiesloch,
überzeugt, der die „Tandemarbeit“ zwischen den Grundschulen und der Musikschule lobt. Ulrike Piro, Fachbereichsleiterin elementare Musikerziehung an der Musikschule, ist sich ebenfalls sicher:
„Dieser ganzheitliche Unterricht ist genau das, was die Kinder brauchen.“ Und natürlich strahlte auch Dietmar Leder, der Rektor der Schillerschule Wiesloch,
der sich wie sein Walldorfer Kollege Werner Sauer sichtlich freute, dass diese Kooperation nun zustande gekommen ist. Möglich gemacht wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung
eines regionalen Unternehmers, der nicht genannt werden will, sowie durch das Engagement der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim und des Lionsclubs.
Uwe Dörner vom Lionsclub betonte: „Es war wichtig, diese Lücke zu schließen.“ Auch Gerald Barth von der Volksbank machte deutlich: „Jeder hat eine Chance verdient.“
Und der Volksbank-Vertreter fügte hinzu: „Uns als Bank ist es wichtig, vom Gießkannenprinzip wegzukommen und stattdessen Prozesse zu fördern.“


Blechblasinstrumente jetzt auch in SANDHAUSEN

Ab Oktober bietet sich für interessierte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit,
in der Theodor-Heuss-Grundschule in Sandhausen die faszinierende Welt der Blechblasinstrumente zu erlernen.
Vom hellen, schmetternden Klang der Trompete über den weichen, sonoren Klang der Posaune bis in die tiefen Lagen der Tuba
decken die Blechblasinstrumente ein enormes Spektrum ab und sind bei Jungen und Mädchen gleichermaßen beliebt.


Anmeldungen für das neue Musikschuljahr ab Oktober !


Der bisherige Unterricht startet wieder am Montag, 12. September 2016,
und am am 1. Oktober beginnt das neue Musikschulsemester für den Musikunterricht in Wiesloch, Walldorf, Nussloch, Sandhausen und St. Leon-Rot.
 

Wir bieten Einzel- oder Gruppenunterricht in folgenden Fächern an:
Eltern-Kind-Gruppen vom Babyalter bis 4 Jahre, Elementares Musizieren (EMU)1 und 2, Afrikanisches Trommeln, Blockflöte, Fagott, Oboe, Querflöte, Klarinette, Saxophon,
Trompete, Posaune, Tuba, Horn, Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass, Gitarre, Laute, Mandoline, Harfe, E-Gitarre, E-Baß, Pauke, Drumset, Percussion, Xylofon, Vibrafon,
Marimbafon, Klavier, Kirchenorgel, E-Orgel, Akkordeon, Keyboard und Gesang (Klassik, Musical, Pop, Jazz), Musiktheorie und Musiktherapie.
Mietinstrumente stehen teilweise zur Verfügung.
Der Unterricht findet vorwiegend direkt in Ihrem Wohnort Wiesloch, Walldorf, Nussloch, Sandhausen, St. Leon und Rot statt.
Als Ergänzung unseres Angebotes können Schüler kostenlos in den zahlreichen Ensembles, oder im Orchester mitspielen, sowie in verschiedenen Chören mitsingen.
Viele Musikkurse wie z.B. MBS (Musizieren-Bewegen-Sprechen) Gitarren, Blockflöten-und Streicherklassen werden zusätzlich an Ihrer Grundschule angeboten.
Anmeldeformulare sind auch in den Rathäusern Walldorf, Sandhausen, Nußloch und St. Leon Rot oder über die Website erhältlich.
Anschrift: Gerbersruhstr. 37, 69168 Wiesloch, Tel.: 06222/2083, Fax: 06222/50417
E-Mail: office@musikschule-wiesloch.de,
Website: http://www.musikschule-wiesloch.de
Telefonsprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und Montag, Mittwoch, Donnerstag von 15 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten des Büros in Wiesloch: Montag und Donnerstag 15.00 - 17.00 Uhr, Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr, Mittwoch 15.00 - 18.30 Uhr.
Wir beraten Sie gerne!
 

Sport und Musik vertragen sich gut
Schüler der Musikschule Südliche Bergstraße bei Klassik-Matinee im Nusslocher Racket Center.



Bildunterschrift: Die Klassikmatinée im Racket Center Nussloch wurde gestaltet von Joe Yu, Saxofon (links) und Adrian Degenkolb (am Klavier); die Moderation übernahm Timo Jouko Herrmann (Mitte).
Eingeladen hatte der Geschäftsführer des Racket Centers, Dr. Matthias Zimmermann (rechts).
Joe erhält Unterricht bei Peter Schmidt (2.v.l.) an der Musikschule Südliche Bergstraße, Adrian bei der Pianistin Katharina Olivia Brand.

Am wohl heißesten Sonntag des Jahres fand im Racket Center Nussloch eine Klassikmatinée mit den beiden jungen Musikern Joe Yu (Saxophon) und Adrian Degenkolb (Klavier) statt. In den luftigen Außenbereich des Marea Restaurants geladen hatte der Geschäftsführer des Racket Centers, Dr. Matthias Zimmermann, in Kooperation mit dem Lions Club; die Moderation übernahm der Walldorfer Musikwissenschaftler, Musiker und Komponist Timo Jouko Herrmann. Joe Yu, Schüler der Klasse Peter Schmidt an der Musikschule Südliche Bergstraße sowie Adrian Degenkolb, Schüler der Wieslocher Pianistin Katharina Olivia Brand, bilden ein erfolgreiches Duo. Sie gewannen beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Kassel einen Dritten Preis. Am Sonntag brachten sie Werke von Charles Koechlin, Erwin Schulhoff, Peter Tschaikowsky und Pedro Iturralde zu Gehör. Timo Jouko Herrmann – selbst Lehrer an der Musikschule Südliche Bergstraße  – gab hierzu jeweils eine spannende und fachkundige Einführung. Die beiden jungen Musiker überzeugten sowohl durch ihr dynamisches Zusammenspiel wie auch in der lebendigen Gestaltung ihrer solistischen Passagen. Wie Herr Dr. Zimmermann betonte, soll diese Klassik-Matinée der Anfang von weiteren musikalischen Veranstaltungen im Racket-Center sein,  denn beide – Sport und Musik – tragen auf ihre Weise zu einem gelingenden Leben bei.


Virtuosen des „Ratatatam“
Die Musikschule Südliche Bergstraße präsentierte „Rappelkiste“ und „Stickcontrol“



(Kob) Man muss sich einmal klarmachen, was das für die Stadt bedeutet: Wiesloch hat einen musikalisch-percussiven „Stoßtrupp“ von enormer Schlagkraft in Gestalt der Ensembles „Rappelkiste“ und „Stickcontrol“. Anführer beider Gruppen ist Benjamin Wittiber, der sich derzeit einen geeigneteren Probenraum wünscht als den jetzt zur Verfügung stehenden… Im Mittelalter zog man mit  Trommeln und Pfeifen gerüstet zu Felde oder man spielte für einen Übeltäter das „Bumberleinbum“. Ein dumpfer Trommelwirbel war also das Letzte, was er in seinem Leben hörte. Auch Zirkusartisten nutzen den Wirbel der Schnarrtrommel vor dem dreifachen Saldo. Die Trommel hat die Macht, sie entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, und wenn sie mal ruhte, klapperten auf ihr früher die Würfel des verbotenen Glücksspiels am Lagerfeuer. Heute faszinieren die Drummer ganze Musik-Arenen. Im Bewusstsein ihrer Bedeutung hatten sich die beiden Ensembles der Musikschule Südliche Bergstraße für die Aufführung im Kulturhaus stilvoll in Schwarz gekleidet. Das war angemessen, denn ihr Geschäft ist einigermaßen ernst. Sie können, was andere im Traum nicht zu Wege bringen. Sie bestimmen mit ihrer elitären Kunst den geheimnisvollen Pulsschlag unseres Lebens. Wenn er endet, kann keine Trommel ihn zurückbringen. Sie kann nur wie bei Trauermärschen klagen. Die Trommel ist kein Spielzeug. Wo sie erklingt, herrscht Leben. Dies bezeugte Leila Said am Drum Set mit ihrem furiosen Solostück von Joachim Sponsel. Ihr Schlagwirbel grenzte ans Geniale. Klugerweise hat die „Rappelkiste“ bei der Stücke-Auswahl den scharfen Klang der kleinen Trommeln abgemildert durch Xylophone, Metallophone und kleine Handinstrumente. Dabei kamen dann nicht nur Percussions-Ereignisse, sondern auch dezente Melodien heraus. Die Komponisten und Arrangeure für diese Stücke hatten jeweils so illustre Namen wie Eckhard Kopetzki, Joachim Sponsel, Prof. José J. Cortillo und Timm Pieper. Wenn die Percussionisten bei einer Probe gerade kein Instrument zu Hand haben, setzen sie eben ihren Körper ein. Solche Erfahrungen können sie natürlich auch mit Erfolg zum Beispiel Sängern oder anderen Instrumentalisten vermitteln. In der sich anschließenden Pause fand der Getränkestand des Fördervereins regen Zuspruch. Für das Programm danach mit der Gruppe Stickcontrol wirkte es ungemein abrundend, dass sich  Manuel Held mit seinem E-Bass eingliederte. Sein Instrument bietet Melodieanteile und Rhythmuskomponenten zugleich. Im zweiten Teil waren Komponisten wie Tito Puente, Charly Wambold, Bruno Mars, Mongo Santamaria, A. C. Jobim, Stevie Wonder und Ary Barroso vertreten. Da wurden beim Hörer die verschiedensten Bilder  beschworen: ein Marsch blecherner Mars-Ritter, ein afrikanischer Kriegstanz, die portugiesische „Saudade“ (im Arrangement von B. Wittiber) und schließlich das unsterbliche „Brazil“ von Ary Evangelista Barroso. Der zum Beispiel war Jurist, Sportreporter und einer der populärsten Komponisten und Sänger der 1940er und 1950er Jahre. Was lernen wir daraus? – Aus den Reihen der Jungmusiker/Innen mausern sich immer wieder mal kleine oder größere Genies heraus. Die Talente der Aufführung wirkten handverlesen und spielten mit bewundernswerter Exaktheit. Zum ersten Ensemble (Rappelkiste.) gehörten Philipp Brodkorb, Paul Förderer, Philipp Gutzeit, Cornelius Hüther und Leonard Arndt. Dem etwas fortgeschritteneren  Ensemble (Stickkontrol)gehörten Robert Brede, Janis Löhrich, Leila Said, Fleur Häußermann, Jacqueline Steinmann und Luca Bachteler an. Ein weiterer Mitwirkender war Julian Schork. Es spricht für das Konzert der beiden Percussionsgruppen, dass es von Anfang an mit begeistertem Applaus der  zahlreichen Besucher begleitet war.  


Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung von Roland Fink und der RNZ veröffentlicht werden.
Kinderkonzert der Musikschule Südliche Bergstraße in Nußloch



 
Nußloch. (fi). Warum sollen es immer nur Konzerte für die Erwachsenen geben? Die Kinder der Musikschule südliche Bergstraße kamen zu ihrem Recht auf einen öffentlichen Vortrag ihres Könnens beim „Kinderkonzert“ in der Festhalle Nußloch. Schulleiter Björn Strangmann durfte ein volles Haus begrüßen und dankte gleichzeitig auch Bürgermeister Karl Rühl für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Neben Nußloch gehören Wiesloch, Walldorf, Sandhausen, Nußloch und St. Leon-Rot dem Zweckverband der Musikschule an, der über 2000 Schüler betreut. Und eben dieser gemeinnützige Zweck ist es, Musik in allen Altersstufen zu vermitteln. Wie gekonnt dies abläuft, davon konnten sich alle bei diesem munteren Konzert überzeugen. Das Kinderorchester unter Leitung von Maria Köhnke markierte gleich den Anspruch. „Alle Vögel sind schon da“ wurde mit Freude gespielt, beim „Old Mc Donald had a farm“ ging es tierisch zu. Da wurde auf den diversen Streichinstrumenten bereits gezupft und die schönsten Tiergeräusche imitiert. Beim „Grasshooper Boogie“ wollte man fast schon mittanzen. 24 Kinder der ersten sechs Klassen konnten so erstmals Orchestererfahrung sammeln, merkten, was Dynamik und Zusammenspiel bedeutet und dabei noch auf die Dirigentin achten zu müssen. „Noch zwei Lieder, dann haben die es geschafft“ war von dem Kind beneidenswert zu hören, das noch im Saal Platz nehmen musste. Das zeigt, wie sehr alle bei der Sache waren, wie freudig angespannt man auf seinen Vortrag wartete. Der kam mit den Kindern des Kurses in der Nußlocher Lindenschule, auch mit der pflegt die Musikschule eine Kooperation. Mit einem Traditionstanz aus Spanien, dem „Ball de Baston“ unter klassischer Begleitung von Akkordeon und Cello wurde der Tanz der Störche vorgestellt. Einstudiert hatte dies Ulrike Piro in Zusammenarbeit mit Daniela Neidlinger von der Lindenschule. Wie sehr Musikschule und Schulen verknüpft sind, stellte der Kinderchor der Musikschule zusammen mit der Grundschule Frauenweiler unter Beweis. Brigitte Becker am Klavier und unter Leitung von Ulrike Piro wurden muntere Liedchen gesungen, „Wenn Tiere träumen“ oder von den „Kleinen Katzen“, der Kanon „Abends in der Wüste“  oder „Der Sperling und die Schulhof-Kinder“ waren aus der lustigen Programmfolge zu hören. Dass allen Musizierenden ein riesiger Applaus sicher war, das lag nicht nur an den Eltern und Angehörigen, das lag auch am Können der Musikschüler.


Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Eduard Koelblin und der Wieslocher Woche veröffentlicht werden.
HÄNSEL und GRETEL

Das Jugendorchester der Musikschule Südliche Bergstraße musizierte im Kulturhaus Engelbert Humperdincks meisterhaftes Märchenstück.



Hungrig und allein durch den Wald zu streifen, das mag auch manche heutigen Flüchtlingskinder von einem Knusperhäuschen träumen lassen. Dieses soll es ja tatsächlich gegeben haben, tief im Forst beim gruseligen Ilsenstein. Der von der Schwester des Komponisten Engelbert Humperdinck – sie heißt Adelheid Wette - entworfene Erzählstoff zu „Hänsel und Gretel“ entbehrt nicht der Anschaulichkeit. Zudem wurde er von der Erzählerin Renate Büchner abschnittweise sehr eindrucksvoll vorgetragen. Sie verwandelte sich gegen Ende stimmlich sogar in eine Hexe! Humperdincks musikalisches Märchenspiel wurde übrigens sehr schnell weltberühmt. Leider findet man nicht oder nur sehr schwer etwas Vergleichbares, das Musizierende wie Hörer in gleicher Weise begeistern und zur Fortsetzung dieser Konzertreihe dienen könnte. Humperdincks Musik ist „märchenhaft schön“ in ihren verwobenen Motiven und kam im Arrangement von Gerhard Buchner für die Möglichkeiten eines Kinder- und Jugendorchesters sehr überzeugend an. Zu verdanken ist dies auch der ausgiebigen Probenzeit und sehr zugewandten Stabführung von Brygida Lorenz und der gleichlaufenden Einstudierung von Clemens Hettler sowie Susanne Piro (letztere beim Gesangspart). Das alles musste den überzeugenden Eindruck vermitteln, dass man als junge Instrumentalistin oder Instrumentalist in große Musik eingestiegen war und diese nicht immer nur üben, sondern auch überzeugend vertreten konnte. Das gilt für die Streicher, die das ganze versilbernden Flötistinnen, die Hörner und die Percussion. Anna Krämer (als Einspringerin) und Kristina Schork sangen das bekannte Duo „Abends, wenn ich schlafen geh'...“, sodass auch der vokale Teil zu seinem Recht kam. In der Erzählung endet der erzwungene Ausflug der Geschwister in den tiefen Forst letztlich mit einem Fest. Festfreude über die gelungene Aufführung durfte sich auch jetzt unter allen Mitwirkenden und deren Angehörigen ausbreiten. Im Rahmen des Programms beschrieb die Vertreterin des Fördervereins der Musikschule, Frau Astrid Schork, eingehend dessen unterstützende Arbeit.


Kooperation der Musikschule Südliche Bergstraße
mit dem Musikverein Baiertal e. V. - Eine starke Partnerschaft!



Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Musikverein Baiertal e. V. und der Musikschule Südliche Bergstraße unterschrieben. Die seit mehr als einem Jahr bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern wurde beim gemeinsamen Musical „Möppie“ im April bestätigt und nun mit Musikschulleiter Bjoern Strangmann in Schriftform gefestigt. „Wir wollen unser bestehendes 3-stufiges Ausbildungskonzept gemeinsam mit der Musikschule weiter ausbauen und die Jungmusikerinnen und -musiker noch mehr fördern“, erklärt Tanja Leibbrand, die Jugendleiterin im Musikverein. In der Grundstufe der Ausbildung lernen die Kinder aber der 2. Klasse auf der Blockflöte die verschiedenen Töne kennen und sammeln erste Erfahrung im gemeinsamen Musizieren in einer Gruppe. Erfahrene Lehrkräfte der Musikschule vermitteln hierbei auf Kinder zugeschnittene musikalische Inhalte. Beim nächsten Schritt, der Instrumentalausbildung, werden alle klassischen Blasinstrumente und Schlagzeug im Einzel- oder Gruppenunterricht erlernt. Auch hier gestalten erfahrene Musikpädagogen die Unterrichtsstunden und bringen den Schülern, dem jeweiligen Alter entsprechend, das Instrument bei. Schon bereits während der Ausbildung können die Kinder und Jugendlichen in der Jugendkapelle des Musikvereins mitspielen. In dieser dritten und letzten Stufe wird die musikalische Ausbildung abgerundet, sowie das gemeinsame Musizieren ausgelebt. Bei Auftritten und außermusikalischen Aktivitäten wird eine sinnvolle Beschäftigung gefunden und es werden Freundschaften zwischen den jungen Musikern geknüpft. „Wir haben in der Musikschule einen zuverlässigen und kompetenten Partner gefunden“, ist sich Erster Vorstand Peter Hack jun. sicher, „mit dem wir langfristig unsere musikalische Qualität in der Jugendausbildung sichern und gestalten wollen“. Bei allen Fragen rund um die Jugendausbildung mit dem Musikverein, zu den besonderen Konditionen bei der Musikschule oder bei Interesse an einem Quereinstieg können Sie sich an Jugendleiterin Tanja Leibbrand wenden: jugendleiterin@mv-baiertal.de


 „Spielend lernen mit Musik“  
Aktuelles Programmheft 2016/2017 zur „Elementaren Musikerziehung“ liegt vor



Am 1.Oktober starten die neuen Gruppen im Bereich der Elementaren Musikerziehung an der Musikschule Südliche Bergstraße.
Das umfangreiche Angebot für alle Altersstufen reicht von den Eltern-Kind-Gruppen, in denen Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern
gemeinsam spielerisch musizieren können, bis hin zum Elementaren Musikunterricht für Kindergarten- und Grundschulkinder.
Alle Angebote haben zum Ziel, das Kind in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung durch Musik zu fördern und seine Freude an der Musik
und am Musizieren zu wecken. In der Gruppe zu musizieren eröffnet den Kindern ein breites Spektrum an Spielmöglichkeiten,
die ihnen große Freude bereiten und sich darüber hinaus auch ideal auf ihre soziale Entwicklung auswirken.
Der ausführliche Flyer mit den Unterrichtsangeboten ist an verschiedenen Stellen ausgelegt.
Sie finden ihn auch auf der Website unter „Elementare Musikerziehung“.


Klassenvorspiel in der Walldorfer Laurentiuskapelle



Kürzlich fand in der Laurentiuskapelle in Walldorf das alljährliche Vorspiel der Querflötenklasse Ute Albrecht und der Klavierklasse Anette Olsson statt.
Trotz der heißen Temperaturen haben alle mit Leidenschaft und Stolz Einzeln, zu Zweit oder in einer Gruppe ihre Darbietungen vorgetragen.
Manche Schüler/innen waren zum ersten Mal bei einem Vorspiel dabei, andere schon lange Jahre. Jahr für Jahr werden die teilnehmenden Schüler besser.
Aber auch die, die erst seit einiger Zeit ein Instrument spielen, haben sehr souverän und mutig ihre Stücke präsentiert. Tolle Leistung !
Die Eröffnung und den Abschluss gestaltete ein Ensemble aus mehreren Schülerinnen und ihren Leiterinnen, Frau Albrecht und Frau Olsson.
Nach den jeweiligen Stücken gab es reichlichen Beifall und in der Kapelle herrschte trotz der zunehmenden Wärme gute Stimmung.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, an Frau Albrecht und Frau Olsson! (Luisa Ueltzhöffer, Schülerin)


Eine Liebeserklärung an die Musik
Ensembles der Musikschule zelebrierten „große Momente des Kinos“- Klassiker der Filmmusik



Von Maria Bierwald
St. Leon-Rot. „Cinema Music – Große MomentedesKinos“lautetedasMottodes Konzerts der Musikschule Südliche Bergstraße im Harres.
Das große Sinfonieorchester unter Leitung von Clemens Hettler eröffnete den Abend mit der spannenden Musik aus „Mission Impossible“.
Die beiden Moderatorinnen Brigitte Becker und Barbara Grabowski führten in witzigen Szenen höchst unterhaltsam durch das Programm
und wussten allerlei Lustiges und Spannendes über die jeweilige Musik zu berichten.
Natürlich gab es eine kleine Parodie auf die Szene mit der Pralinenschachtel zur Filmmusik von „Forrest Gump“.
Das Orchester musizierte melodiös und feinfühlig.



Die Musik zu „Schindler’s Liste“ stammt von John Williams. Er hat sie melancholischer jüdischer Volksmusik nachempfunden.
Den Solopart auf der Violine übernahm der Konzertmeister des Musikschulorchesters, Tobias Hohl.
Das Orchester begleitete zart und einfühlsam. Schließlich entwickelte sich aus dem leisen Thema ein packendes und mitreißendes Finale,
das die Konzertbesucher hellauf begeisterte. Bei der Musik zu „Herr der Ringe“ von Howard Shore wurde das monumentale Filmorchester noch zusätzlich
um einen kleinen Chor erweitert. Besonders die Holzbläser mit Flöte, Klarinette und Englischhorn traten mit charakteristischen Themen solistisch hervor und
malten mit dem Orchester ein farbenreiches Bild. Alle Register zogen dann wieder die beiden komödiantischen Moderatorinnen Barbara Grabowski und Brigitte Becker,
die sich in lustigen Tierverkleidungen alle Mühe gaben, das folgende Medley zur Musik von Disneys „König der Löwen“ mit viel Temperament anzukündigen.
Das Orchester hatte sichtlich Spaß an den populären Themen und stilisierten afrikanischen Rhythmen. Unverzichtbar scheint in so einem FilmmusikprogrammdieMusikzu„Fluch der Karibik“.
Hier durften nun auch die Blechbläser als Solisten agieren. Clemens Hettler hatte sich optisch in einen Freibeuter verwandelt, der die ganze Truppe mit dem Taktstock zum sicheren Hafen führte.
Nach der Pause nahm die vergleichsweise kleine „Big Band“ unter Leitung von Bjoern Strangmann auf der Bühne Platz.
Hier wachsen in einem Ensemble jugendliche Jazzer heran! Mit „Libertango“ von Astor Piazzolla machten sie den Anfang mit heißen Latinrhythmen.
Der im Wettbewerb „Jugend musiziert“ erst kürzlich höchst erfolgreiche Saxofonist Joe Yu glänzte mit einer lässigen Soloeinlage. „Critical Mass“
von Jeff Jarvis bot den Solisten Jonas Stelzer (Trompete) und Matthias Urmetzer am Saxofon ausgiebig Gelegenheit zur freien Improvisation.
Mit dem richtigen Groove war dann Max Kopp an der Tuba im Dialog mit den Trompetern Kilian Speder und Jonas Stelzer bei „Makin’ Whoopee“ zu hören.
„Side Winder“ von Lee Morgan und „Marketplace“ von Denis Diblasiao waren weitere Highlights aus dem Big- Band-Programm.



Die junge Sängerin Insa Höppner gesellte sich bei „A Night Like This“ keck dazu. Das Programm der Big Band endete mit dem Jazz-Klassiker „Birdland“ von John Sutherland.
Zum großen Finale betrat erneut das gesamte große Orchester die Bühne. Unter Leitung von Clemens Hettler spielten die jungen Musiker die Filmmusik zu „Gladiator“ mit vielen
Kantilenen bei den Streichern und Highlights im Bläsersatz. Unter Leitung von Bjoern Strangmann durften sich die Zuhörer über die fantastisch klare und kraftvolle Stimme
von Jens Schulze-Osthoff bei „Writing’s on the Wall“, dem Song zu „James Bond – Spectre“ freuen. Das Publikum applaudierte begeistert und bekam nach verschiedenen Dankesworten
an Mitwirkende und Gastgeber als Zugabe „Music“ von John Miles von einem engagierten Orchester serviert. „Music was my first love and it will be my last ...“ sang Jens Schulze-Osthoff.
Das drückt aus, was so viele der ZuhörerundMitwirkendenandiesemAbend verbunden hat. Kein Wunder, dass dieses Stück noch einmal wiederholt werden musste.
 

Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung von Siegfried und der RNZ veröffentlicht werden.

Vorhang auf für das Abschlusskonzert

„Kultur macht stark“ - Kooperation von Gerbersruhschule, Musikschule und Jugendstadtkapelle Wiesloch.



(hds) So einige der Fünftklässler waren leicht nervös, ehe sich der imaginäre Vorhang für „ihr“ Konzert in der Turnhalle der Gerbersruhschule hob.
Auf dem Programm stand das Abschlusskonzert der Aktion „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt
ermöglicht es Jugendlichen, kostenlos ein Instrument zu erlernen. Umgesetzt wurde das an der Gerbersruhschule mit kompetenter Unterstützung seitens der Musikschule Südliche Bergstraße
und in Kooperation mit der Jugendstadtkapelle Wiesloch. „Es geht nicht nur um das Erlernen der unterschiedlichen Instrumente, vielmehr haben wir dies alles in einer Band zusammengeführt“,
erläuterte Bjoern Strangmann, der Leiter der Musikschule, die Intention. Seit September 2015 standen wöchentlich Proben an, jeweils zwei Stunden lang. Das Erlernte wurde nun vor begeisterten
und vor allem stolzen Eltern, Lehrern und Mitschülern aufgeführt.



„Fast alle Kinder sind ohne Vorkenntnisse zu uns gekommen“, informierte Strangmann die Besucher. Es sei gelungen,
viele Nationalitäten unter einem musikalischen Dach zu vereinen. Seitens der Schule war es die Musiklehrerin Christine Ebbinghaus, die sich mit viel Engagement einbrachte und selbst beim
Abschlusskonzert „ihre“ Band dirigierte. Ein Gesangssextett wurde von Klavier, Bass, Schlagzeug, Gitarre und Posaune begleitet. Unterstützt wurde der Band-Auftritt von Lehrern der Musikschule,
die auch als Lehrkräfte aktiv waren. „Alle Kosten sind über die zur Verfügung gestellten Bundesmittel abgedeckt worden“, freute sich Strangmann. Nach den Fünftklässlern traten dann die „Profis“ auf,
Schüler aus der sechsten Klasse, die schon im Vorjahr Erfahrung mit dem Projekt sammeln konnten und in ihren Fähigkeiten bereits ein Stück weiter sind.



Erfreulich aus der Sicht Strangmanns und der anderen Beteiligten: Auch im kommenden Jahr geht es weiter.
Wo es tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes „hingehen“ könnte, demonstrierte die Jugendstadtkapelle Wiesloch
unter der Leitung von Karin Seibel. Das muntere Ensemble gab eine Kostprobe seines Könnens, unter anderem mit ihrem bekannten Abba-Medley.
Horst Kummerow, der Leiter der Stadtkapelle, rief in seinem Grußwort die Kinder aus dem Projekt auf, sich doch später der Jugendstadtkapelle anzuschließen.
„Wir nehmen euch gerne auf“, meinte er. Demonstriert wurde dieser wünschenswerte Schulterschluss am Ende mit einem gemeinsamen Auftritt.


Ein akustischer Schnupperkurs für die Kinder
Musikschule hatte zum „Tag der Instrumente“ eingeladen




Wiesloch. (hds) Der Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße, Bjoern Strangmann, agierte als Moderator, das Jugendorchester der Einrichtung mit seiner Dirigentin Beygida Lorenz sorgte
für orchestrale Unterhaltung und vor dem Kulturhaus gab es Kaffee und Kuchen. Beim „Tag der Instrumente“ wurde mal wieder umfassende Information geboten, um so Kindern und Jugendlichen
wertvolle Tipps zu geben, ob und wenn ja welches Instrument man erlernen könnte. Zum nachmittäglichen Vorstellen der jeweiligen Instrumentengruppen waren viele Eltern mit ihren erwartungsvollen
Nachwuchs gekommen, um mal einzuhören. In lockerer Form präsentierte Strangmann Geige, Klavier, Flöte oder Trompete, erläuterte die Funktionalität und gab Hinweise, ab welchem Alter man „loslegen“ könne.



Unter dem Titel „Klingende Instrumentenvorstellung“ wurde Vielfalt geboten, Schülerinnen und Schüler der Musikschule gaben einen akustischen
Überblick und später konnten sich gar die kleinen Besucher selbst betätigen. In verschiedenen Räumen – im Kulturhaus und im angrenzenden Domizil der Musikschule –
onnten von vom Horn über die Oboe bis hin zum Schlagzeug nach Herzenslust unter fachmännischer Anleitung des Musikschulen-Kollegiums nach Herzens Lust probiert werden,
frei nach dem Motto „Ihr spielt die Musik“. Zielgruppe waren all jene Kinder, die bereits an der elementaren Musikerziehung teilgenommen hatten, aber auch all jene, die erstmals reinschnuppern wollten.



So wurde Wissenswertes vermittelt, das Akkordeon als eines der ältesten Instrumente überhaupt bezeichnet und die Unterschiede zwischen Holz-, Blech- und Zupfinstrumenten humorvoll vorgetragen.
nd dies immer ergänzt von kurzen, individuellen Beiträgen verschiedener Musikschüler. Da wurde der Contra-Bass gezupft, die E-Gitarre in Schwingung gebracht, die Querflöte vorgeführt und gar eine kleine Harfe war in die
Vorstellungsrunde mit eingebaut. Für die Eltern bestand ausreichende Gelegenheit, einen informativen Blick in das Gesamtangebot der Musikschule zu werfen und vor Ort konnten auch gleich die Unterlagen für die jeweiligen Wunschkurse ausgefüllt werden.



Im kleinen Park draußen, das Wetter spielte mit, boten der Elternbeirat und Mitglieder des Fördervereins Kaffee und Kuchen an, die Jugendstadtkapelle demonstrierte dabei eindrucksvoll, 
wie es nach fleißigem Üben klingen kann. Zur Stärkung zwischendurch hält der Elternbeirat Erfrischungen, Kaffee und Kuchen und Brezel bereit. Bei schönem Wetter gibt es Live-Musik im Park mit der Jugendstadtkapelle Wiesloch und.





Die Musikschule Südliche Bergstrasse freut sich mit ihren Schülern und Lehrkräften
über die Ergebnisse des diesjährigen Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" mit hervorragenden Preisen




Nachdem der Regionalwettbewerb Ende Januar in Heidelberg und der Landeswettbewerb im März in Böblingen stattfand, wurde der Bundeswettbewerb anschließend in Kassel durchgeführt.
Allein die 5. Altersgruppe (17-18 Jährige) bei den Cellisten erstreckte sich bei 60 Teilnehmern aus allen Bundesländern über sechs Tage.
Das Niveau ist sehr hoch und die Zulassung zum Wettbewerb ist eine Auszeichnung. Die Jury besteht aus bekannten Musikern und Professoren. 
Nun gab es bei einem Konzert in der Walldorfer Laurentiuskapelle eine vielversprechende Kostprobe des Könnens der Bundespreisträger, die alle Besucher sehr begeisterte.

Pauline Kröger 2. Preis, 23 Punkte, Pop-Gesang
sang von B. Howard, " Fly me to the moon", "Cashing Cars" von Lightbody und "I see fire" von Ed Sheeran.
Ihre schwebende, faszinierende Stimme zog einen sehr in den Bann. Pauline ist 13 Jahre alt, hatte mit 11 ihren ersten Gesangsunterricht zunächst bei Wera Brehm,
dann bei Michelle Walker und während deren Elternzeit bei Stjerne Giesel an der Musikschule Südliche Bergstrasse erhalten.
Sie ist Sängerin in der Big Band der Musikschule. Ihr Gesangsspektrum reicht von Jazz zu Pop bis Rock.
Im Alter von vier Jahren begann Pauline mit dem Klavierunterricht. Drei Jahre Geigenunterricht bei Clemens Hettler schlossen sich an.
Seit ihrem zwölften Geburtstag spielt sie Gitarre. Sie geht in die 7. Klasse des Ottheinrich Gymnasiums in Wiesloch.

David Neuhaus, 2. Preis, 23 Punkte, Violoncello
17 Jahre alt, hat seit dem fünften Lebensjahr Cellounterricht an der Musikschule bei Brygida Lorenz, die ihn bis heute begleitet.
Konstantin Malikin - und seit diesem Jahr Prof. Roland Kunze - schlossen sich als Lehrer an. David ist bereits mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs und seit zwei Jahren im Landesjugendorchester Baden Württemberg.
Beim Cello steht jedoch nicht nur klassische Musik auf dem Programm. Mit Begeisterung spielt David Jazz, Rock und improvisiert.
Außerdem spielt er E-Gitarre in einigen Bands und produziert elektronische Musik. Neben der Musik liebt er Tanzen und Theater spielen. Auch er ist Schüler des Ottheinrichgymnasiums.
Aus der 2. Cello-Suite von J.S. Bach hörten wir  das Prelude und die Sarabande. Adagio und Allegro op.70 von R. Schumann folgten mit der einfühlsamen Klavierbegleitung von Brigitte Becker.
Zum Abschluss spielten sie das furiose " At the Fountain" von K. Davidoff. Mit Leichtigkeit flog er über schwerste technische Passagen.
Gesangliche Kantilenen gingen durch seinen warmen Ton und intensiven Ausdruck sehr ans Herz, stilgerecht und souverän war sein Vortrag.

Joe Yu und Adrian Degenkolb, 3. Preis, 21. Punkte, Duo: Alt-Saxophon und Klavier
Das erfolgreiche Duo Joe und Adrian hat sich erst dieses Jahr gefunden.
Sie spielten von Ch. Koechlin aus "Ètudes pour saxophones alto et piano" den 2. Satz und die ganze Hot-Sonate von E. Schulhoff. Mit großer dynamischer Bandbreite warfen sie sich die Bälle zu.
Akzentuiert, spritzig in beeindruckendem Zusammenspiel und mit großer Spielfreude bewegten sie das Publikum. Beide sind Schüler des Ottheinrichgymnasiums und spielen seit einigen Jahren in der dortigen Big Band.
Joe Yu, 17 jährig, begann mit dem Saxophon im Alter von sieben Jahren bei Peter Schmidt an der Musikschule. 
Parallel dazu spielt er seit einigen Jahren Klavier. Er ist mehrfacher Preisträger bei Jugend musiziert. Neben der Musik interessiert er sich insbesondere für Tischtennis und ist leidenschaftlicher Koch.
Adrian Degenkolb
,16 Jahre alt, begann mit sieben Jahren das Klavierspiel an der Musikschule.
Seit 2009 erhält er Unterricht bei der Pianistin Katharina Olivia Brand. Auch er ist mehrfacher Preisträger bei Jugend musiziert. Großes Interesse hat Adrian auch am Segelfliegen und Tanzen.


Flötenvorspiel in der alten Synagoge


Am Freitag, den 3.06.2016, fand in der Synagoge in Sandhausen das jährliche Vorspiel der Querflötenklasse Elisabeth Späth-Weidner statt.
Nach einem Jahr fleißiger Probenarbeit präsentierten 17 Kinder und Jugendliche ihren Eltern ihr Können.
Es gab ein abwechslungsreiches Programm mit Groß und Klein und auch wenn einige ihr Instrument erst seit wenigen Monaten spielen, konnte jeder stolz auf seine Leistung sein.
Die Eröffnung und den krönenden Abschluss gestaltete das Ensemble mit dem "Frühling" von Vivaldi und dem berühmten Kanon von Pachelbel.
Die Musikerinnen und Musiker wurden von Frau Anette Ohlsson am Klavier und Christoph Gade (Schüler von Frau Köhnke) am Cello begleitet.
Hierfür ein ganz herzliches Dankeschön ! Ebenso ein ganz großes Dankeschön an die besonders engagierte Querflötenlehrerin Frau Elisabeth Späth-Weidner!
(M.W. und L.P., Schülerinnen)



 

Besuch des Streicherensembles aus den USA - Gemeinsames Konzert mit dem Celloorchester



Am Sonntag, den 10.April 2016 fand im Kulturhaus Wiesloch ein besonderes Konzert statt. Die Musikschule Südliche Bergstraße hatte Besuch: 25 Schülerinnen und Schüler aus dem Streicherorchester der Masuk High School in Monroe Connecticut, USA kamen für eine Woche nach Deutschland, um das Land und die europäische Kultur ihrer Orchesterleiterin Lisa Homann kennen zu lernen. Diese stammt ursprünglich aus Mainz und steht in persönlichem Kontakt mit der Wieslocher Cellolehrerin Jutta Neuhaus. Für dieses gemeinsame Konzert wurde eigens ein Programm einstudiert, um unseren amerikanischen Gästen, die ebenfalls ein Programm ausgearbeitet haben, ein Konzert bieten zu können. Davor unterstützte uns der Förderverein der Musikschule mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, um uns vor dem Auftritt noch einmal zu stärken, aber auch, um mit unseren Gästen Kontakte zu knöpfen. Um 17.00 Uhr ging es dann los: Im ersten Teil des Konzerts trat das Amerikanische Streicherensemble unter der Leitung von Lisa Homann auf. Das Programm war umfangreich, vom Konzert in G-Dur von A. Vivaldi über Jazz bis zu moderner Filmmusik waren viele Musikstile vertreten. Im Zweiten Teil war das Celloorchester unter der Leitung von Brygida Lorenz mit Unterstützung von Maria Köhnke und Jutta Neuhaus an der Reihe mit Stücken wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“. Anschließend aßen wir zu Abend und unterhielten uns mit den Amerikanern, bis es Zeit für sie war, zu gehen. Manche haben nach dieser kurzen Zeit schon Freundschaften geschlossen und waren traurig, dass der Abend schon vorbei war. Alles in Allem war es eine schöne Erfahrung, die mir und den anderen sicherlich positiv im Gedächtnis bleiben wird. Nun hoffen wir darauf, bald auch nach Amerika fahren zu dürfen ! Laurentin Jungkamp ( 12 Jahre, Celloschüler)


Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der RNZ und Frau Gertraude Zielbauer veröffentlicht werden
Junge Akteure spielten frisch und ohne Scheu

 

Kindermusical „Möppi & Co“ wurde im Palatin aufgeführt - Gelungenes Gemeinschaftsprojekt mit rund 100 Mitwirkenden Wiesloch. Ist Schule wirklich so „doof“, wie es im Eingangslied zum Kindermusical „Möppi & Co“ heißt, das am vergangenen Freitag im Palatin über die Bühne ging? Nein, ganz im Gegenteil: Schule kann integrieren, motivieren und begeistern. Und sie kann im Zusammenspiel verschiedener Begabungen und Fähigkeiten Leistung hervorbringen, auf die Schüler, Lehrer und Eltern stolz sein dürfen. Bestes Beispiel hierfür ist die erfolgreiche Aufführung des oben erwähnten Stücks von Wolfgang König und Veronika te Reh. Beteiligt waren an diesem Kooperationsprojekt unter der Trägerschaft des Zweckverbands Musikschule Südliche Bergstraße Wiesloch Schüler und Lehrer der Pestalozzi-Grundschule Baiertal, der Tom-Mutters-Schule Wiesloch sowie ein musikalisches Ensemble, das sich aus Orchestermitgliedern der Musikschule, einer Querflöten- und einer Posaunen-AG der Pestalozzischule und Mitgliedern der Jugendausbildung des Musikvereins Baiertal zusammensetzte. Die Gesamtleitung hatte Bjoern Strangmann, der Leiter der Musikschule. Finanziell unterstützt, und dadurch überhaupt erst möglich gemacht, hat das Projekt die Stiftung Sparkasse Heidelberg. Seit Beginn des Schuljahrs war an den einzelnen Bildungseinrichtungen separat geprobt, genäht, gebastelt und musiziert worden, bis schließlich ein erstes Zusammenspiel im Rahmen eines neunstündigen Projekt-Wochenendes stattfand. Und schon da war zu erkennen, dass die Kooperation funktionieren würde und etwas wirklich Qualitätvolles im Entstehen war. Die Handlung von „Möppi & Co“ ist eine moderne Heinzelmännchen-Geschichte mit Elementen des Alltags an einer Grundschule: Die Lehrerin gibt den Kindern für den nächsten Tag einen Aufsatz auf, der den Titel trägt: „Warum müssen Menschen arbeiten? – vom Sinn der Arbeit“. Sie stößt dabei auf wenig Gegenliebe. Nur die Einser-Schülerin Julia macht sich sofort ans Werk und trifft bei ihrer ausgiebigen Recherche auf Zimmerleute, Bäcker und Schneider, die alle keine Lust auf Arbeit haben. Als die Nacht mit dem Mann im Mond, den Sternen und dem ständig meckernden Mondschäfchen hereinbricht, ist Julia erschöpft und wünscht sich ein Heinzelmännchen als „Helferlein“. Sofort erscheint Möppi mit seinem Trupp leuchtend rot gewandeter Wichtel und macht mit ihnen zusammen all die Arbeit, die tagsüber liegen geblieben ist. Als die Sonne als goldener Ball am Himmel erscheint, ist alles fertig und die faulen Handwerker haben frei. Das ist zunächst ganz in ihrem Sinne. Aber bald erkennen sie, dass ein Leben ohne Aufgabe öde und langweilig ist ... Das Stück gipfelt in der Erkenntnis, dass „jeder jedem sein Heinzelmännchen“ sein sollte, wenn es hart auf hart kommt. Am Ende jedoch müssen alle selbst die Verantwortung für sich übernehmen, daran führt kein Weg vorbei. Das Kindermusical ist so aufgebaut, dass der Chor (Tom-Mutters-Schule und Projektchor), die Schulklasse (Pestalozzischule) und die Einzelpersonen im ständigen Dialog miteinander agieren. Durch diesen Kunstgriff entstanden für keines der rund 100 mitwirkenden Schulkinder lange Pausen. Gespielt und gesungen wurde frisch und ohne Scheu. Von Szene zu Szene verstärkte sich der Eindruck, dass die jungen Darsteller während der langen Probenzeit von ihren Lehrkräften sorgfältig angeleitet worden waren. Gleiches gilt auch für den musikalischen Teil. Die Musik zum Spiel bestand aus einfachen, kindgemäßen Elementen, die originell arrangiert waren und vom 20-köpfigen Orchester unter der Leitung von Bjoern Strangmann flott und klangrein dargeboten wurden. Ein besonderes Lob haben auch die vielen „Heinzelmännchen“ hinter der Bühne verdient, die für Kulisse und aufwendige Kostümierung zuständig gewesen waren. 75 Minuten Live-Musik, Gesang und Spiel, alles auswendig und „ohne Netz und doppelten Boden“ vorgetragen, das ist für Kinder im Grundschulalter eine enorme Leistung. Wie schön, dass es Lehrerkollegien gibt, die den Mut und die Ausdauer haben, diese Leistung auch einzufordern.


Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der RNZ und Frau Ute Teubner veröffentlicht werden
„Heinzelmännchen“ ziehen an einem Strang
Kindermusical „Möppi & Co“ als Gemeinschaftsprojekt von Musik-, Pestalozzi- und Tom-Mutters-Schule - Aufführung am 15. April
 


Wiesloch. (teu) „Das ist einfach ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen“, sagt Antoine Mehault, Drittklässler aus Baiertal, und strahlt über beide Backen. Doch viel Zeit hat der Pestalozzi-Grundschüler nicht: Er muss schleunigst in die Turnhalle – denn Antoine ist „Möppi“, zumindest einer von zweien. Im Gehen erklärt er noch schnell: „Für die Hauptrollen gibt’s immer doppelte Besetzung.“ Und dass der „Möppi“ nicht nur eine, sondern die Hauptfigur schlechthin ist, das ist ja eigentlich klar: Warum sonst hieße das Kindermusical, das die rund 60 mitwirkenden Grundschüler derzeit so eifrig einstudieren, wohl „Möppi & Co“? In der Grundschulturnhalle geht’s dann ganz schön rund bei der Probe. Lehrerin Heidi Broß-Kasel, die gemeinsam mit ihren Kollegen Torsten Hirschberger und Susanne Halder die Theatergruppe leitet, hat alle Hände voll zu tun, die quicklebendigen Knirpse in ihre Rollen einzuweisen. Und für Bjoern Strangmann, Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch, gilt es, Blechbläser, Querflöten, Klarinetten und Schlagzeug sinnvoll zu koordinieren. Ähnlich turbulent ist das Musical selbst. Da gibt es die ach so geplagten Pennäler, die aus voller Kehle vokalistisch klarstellen: „Schule ist doof – Ferien sind schöner!“ Dann die quirligen Heinzelmännchen, die auf wundersame Weise immer wieder alles irgendwie richten. Und schließlich aber doch die Erkenntnis: Auch, wenn es noch so schön ist, stets ein „Helferlein“ an der Seite zu haben – am Ende muss doch jeder für sich und andere selbst Verantwortung übernehmen. Genau wie im richtigen Leben. Denn um das aus der Feder von Wolfgang König und Veronika te Reh stammende Musical „Möppi & Co“ überhaupt auf die Bühne bringen zu können, „muss jeder Beteiligte seinen eigenen Part im Zusammenspiel mit den anderen können“, sagt Markus Winterstein. Der Leiter der Pestalozzi-Grundschule ergänzt schmunzelnd: „Somit ist quasi jeder des anderen Heinzelmännchen.“ Und gerade bei diesem integrativen Kindermusical ist eine gute Zusammenarbeit denn auch äußerst wichtig, gibt es doch zahlreiche Akteure: Die Musikschule Südliche Bergstraße, die Pestalozzi-Grundschule Baiertal und die private Schule der Lebenshilfe Wiesloch, die von Peter Christ geleitete Tom-Mutters-Schule, stellen das von der Stiftung Sparkasse Heidelberg finanziell unterstützte Kooperationsprojekt gemeinsam auf die Beine; auch die Jugendausbildung des Musikvereins Baiertal hat sich mit eingeklinkt. Projektträger ist der Zweckverband Musikschule Südliche Bergstraße Wiesloch. Somit sind es an die hundert mitwirkende Schüler und auch einige Lehrer, die das Stück aufführen. Während sich die Schauspielgruppe aus Schülern der zweiten bis vierten Grundschulklassen zusammensetzt, besteht der Chor aus Tom-Mutters-Schülern und einem neu gegründeten Pestalozzi-Projektchor unter Leitung von Annina Weidner, Lehrerin der Wieslocher Musikschule. Für die Musik sorgen ein 20-köpfiges Orchester der hiesigen Musikschule, das von den Musikschullehrern Anette Olsson (Klavier) und Martin Homann (Schlagzeug) komplettiert und von Bjoern Strangmann geleitet wird, sowie Mitglieder der Musikverein-Jugendausbildung. Unterstützt werden die „Profi-Musiker“ auch von einigen Grundschülern: denn eigens für das Musical hat die Musikschule eine Querflöten-AG (geleitet von Martina Pracht) und eine Posaunen-AG (Pascal Morgenstern) an der Pestalozzi-Schule ins Leben gerufen. Hinter den Kulissen wirbeln Eltern der Grundschulkinder: Requisite, Bühnenbau, Entwürfe und Kostüme entstanden in Eigenarbeit unter Federführung von Ines Seidel und Veronica Will. Seit Mai 2015 laufen die Vorbereitungen für das Kindermusical, seit Schuljahresbeginn proben die Kinder separat in ihren jeweiligen Schulen. „Hierbei erfahren sie, dass Schule auch mal ganz anders sein kann“, freut sich Heidi Broß-Kasel und gibt zu: Auch die Lehrer hätten „riesige Freude“ an dem Projekt. Anfang März haben alle Kinder nun erstmals gemeinsam miteinander geprobt – im Rahmen eines insgesamt neunstündigen Probenwochenendes von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag in der Pestalozzi-Schule. „Für Grundschüler ist das eine enorme Leistung“, räumt Markus Winterstein ein. Aber: „Man muss den Kindern auch etwas zutrauen.“ Und Bjoern Strangmann betont: „Das Ganze lief schon überraschend gut.“ Der Musikschul-Leiter, der mit ’Möppi & Co’ das zweite schulübergreifende, integrative Kinder-Musikprojekt in der Region angestoßen hat, ist optimistisch, dass bis zur Aufführung am 15. April im Palatin alles sitzt. Zumal es ja noch ausreichend Gelegenheit zum Üben gibt: Neben den regelmäßigen wöchentlichen Proben stehen noch einmal eine fünfstündige „Durchlaufprobe“ in der Turnhalle sowie die Generalprobe am Aufführungsort auf dem Plan. Fi Info: Das Kindermusical „Möppi & Co“ wird am Freitag, 15. April, um 15 Uhr im Staufersaal des Palatins öffentlich aufgeführt; bereits vier Stunden zuvor, um 11 Uhr, findet eine schulinterne Aufführung für eingeladene Grundschulkinder aus Wiesloch, Walldorf und Nußloch statt. Das Stück dauert etwa 75 Minuten. Der Eintritt ist frei.


Wieder beachtliche Erfolge bei „Jugend musiziert“
Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der RNZ und Frau Sabine Hebbelmann veröffentlicht werden.


Die Musikschule Südliche Bergstraße ehrte die Preisträger des Wettbewerbs mit einem Konzert Wiesloch. Frühlingshaft leicht und tänzerisch gestalteten die 13-Jährigen Kerstin Rosenbauer (Querflöte) und Marie Stride (Klavier) den Auftakt zu einem Konzert im Kulturhaus Wiesloch, mit dem die Musikschule Südliche Bergstraße die diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ ehrte. Musikschulleiter Bjoern Strangmann freute sich über die Erfolge der Schüler, die auf der Regionalebene insgesamt 15 erste und zweite Preise einheimsen konnten. Von den sechs Teilnehmern des Landeswettbewerbs qualifizierten sich vier für den Bundeswettbewerb, zwei erreichten einen zweiten Preis. Der Regionalwettbewerb 2016 für Heidelberg, den östlichen Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis wurde vom 22. bis 24. Januar in Heidelberg ausgetragen, der Landeswettbewerb vom 8. bis 12. März in Böblingen. Bundesweit mehr als 25 000 Teilnehmer stellen sich jährlich dem mehrstufigen Qualifizierungsverfahren, das über die 140 Regionalwettbewerbe und die jeweiligen Landeswettbewerbe zum angesehenen Bundeswettbewerb führt. Die Musikschule Südliche Bergstraße habe als zweitgrößte Musikschule nach Heidelberg einen großen Anteil an der starken Rhein-Neckar Region, bemerkte Strangmann und dankte den Lehrern, die ihre Schüler „mit dem nötigen Feingefühl und Besonnenheit, Einsatz und vielen zusätzlichen Stunden begleitet haben“. „Der Erfolg gibt uns recht, unsere Musikschule schafft es jedes Jahr, eine beachtliche Zahl bis zum Bundeswettbewerb zu führen“, freute sich auch der Erste Beigeordnete der Stadt Walldorf Otto Steinmann über die Erfolge der Schüler. Es sei ein langer Weg, bis man so erfolgreich sei. Die beteiligten Kommunen des Zweckverbandes und die Region seien stolz auf die Leistungen der Teilnehmer. Für den Bundeswettbewerb vom 12. bis 19. Mai in Kassel wünschte er den Teilnehmern viel Erfolg. Beeindruckende Kostproben ihres Könnens boten einige der Schüler. Julian Wieditz aus Wiesloch spielte Trompete, die erst sieben Jahre alte Johanna Fischer Violoncello und die zwölfjährige Jara Vogt Posaune. Am Klavier begleitete Musikschullehrerin Brigitte Becker die Solobeiträge der Schüler mit viel Einfühlungsvermögen. Einen souveränen Auftritt als Duo zeigten auch Lena-Susann Jatsch (Altsaxophon) und Elisabeth Deist (Klavier). „Man muss gut aufeinander hören“, erzählt Elisabeth Deist nach dem Konzert. Gut sei es, in der Prüfungssituation nicht allein zu sein. Der Wettbewerb habe sie auf jeden Fall motiviert, ergänzt Lena-Susan Jatsch. Ihr Lehrer Peter Schmidt sieht in dem Wettbewerb eine positive Verstärkung. Als Duo seien die Schüler füreinander verantwortlich und animierten sich gegenseitig. Von den Schülern, die sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert hatten, war Pauline Kröger (Pop-Gesang) leider erkrankt, ebenso Joe Yu (Altsaxophon), dessen Duopartner Adrian Degenkolb (Klavier) daher ebenfalls nicht auftreten konnte. Würdig vertreten wurden sie von David Neuhaus (17 Jahre), der auf dem Violoncello mit großer Intensität einen hinreißenden Vortrag bot. „Mir wurde die Musik in die Wiege gelegt“, verriet er. Beide Eltern sind Profimusiker und Lehrer an der Musikschule. Jetzt muss er sich entscheiden welchen Weg er einschlägt. Noch weiß er nicht so recht, ob er Musik oder Informatik studieren soll, doch die Teilnahme am Wettbewerb könnte den Ausschlag geben. Da nicht auf dem Programm vermerkt, kündigte er noch das Adagio und Allegro von Schumann für Violoncello und Klavier an, „langsam, mit innigem Ausdruck“. Und so spielte er es auch. 






Etüden Sürprise: Das Vorspiel der Cello-Schüler von Frau Köhnke in Sandhausen

Wie oft wird ein Schüler, der ein Instrument erlernt mit Etüden gequält – étudier ist das französische Wort für studieren. Der Schüler muss dann die besonders gemeinen Schwierigkeiten wie Doppelgriffe, Lagenwechsel oder schnelle Läufe intensiv studieren. Frau Köhnke stellte in ihrem diesjährigen Vorspiel der Cello-Klasse am 12.3.2016 in Sandhausen die vielfältigen Etüden für Cello vor. Hier ist der Komponist und Cello-Solist Sebastian Lee  (1805 – 1887) oft vertreten, der besonders viele technisch lehrreiche und musikalisch ansprechende Etüden geschreiben hat. Michelle Sorriso, Paul Joachim, Thao-Janina Schönstedt, Lotte Winterstein, Kristina Schork und Christoph Gade stellten S.Lee vor. Für Zuhörer und Cello-Schüler war die Darbietung der Etüden durch die anderen Cellisten ein interessantes Aha-Erlebnis: von nostalgisch: „Weißt Du noch, diese Etüde hast du auch vor drei Jahren gespielt, als Du klein warst“ bis neidisch: „ bei mir klangen die Doppelgriffe aber viel jämmerlicher“ .  Lorin Taskiran und Konstantin Schneider erinnerten mit Colledge und Saßmannshaus an die Anfänge des Übens. Katharina Jovic, Maja Siebol, Sophia Gottfied und Simon Fischer spielten Etüden als Duos. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten überzeugend ihr Können. Die Etüden sind auch musikalisch sehr fantasievoll und ansprechend – auch wenn man das beim ersten Üben vielleicht nicht schätzen kann. Magnus Kuhn, Magdalena Grünberg und Julika Fandry bereicherten das Programm durch Etüden von Zapognikow und Groß. Die orginellste Etüde war eine Doppelgriffetüde – neu arrangiert von Richard Hanser nach dem Stück „Music was my first love“ : auch Etüden können fetzige klingen! Herzlichen Dank an Frau Köhnke für das kurzweilige Programm und die musikalischen Erkenntnisse! C Kienle


Impressionen vom Tag der Instrumente / 27.02.2016 / Walldorf





Im Auftrag der guten Blasmusik
Musikverein Feuerwehrkapelle und die Musikschule Südliche Bergstraße kooperieren

Die beiden Vorstände des Musikverein Nußloch, Thomas Fellhauer und Christian Geierhaas
mit Musikschulen Leiter Bjoern Strangmann (Bildmitte)

Auf neue Wege der Nachwuchs-Förderung begibt sich der Musikverein Nußloch in der engen Zusammenarbeit mit der Musikschule Südliche Bergstraße. Was mit den ersten Gesprächen zu Jahresbeginn 2015 begann, wurde nun am 02. März 2016 mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags besiegelt. In Anwesenheit der beiden Vorstände des Musikverein Thomas Fellhauer, Christian Geierhaas und dem Leiter der Musikschulen Südliche Bergstraße Bjoern Strangmann wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet. Mit der Kooperation hat man sich das Ziel gesetzt, die oft als trist bezeichnete Blasmusik auf modernen Wegen zu fördern und die Jugend dafür zu begeistern. Dabei setzen beide Partner auf innovative Lehrinhalte, die von qualifizierten Lehrkräften vermittelt werden. Bereits seit dem letzten Sommer gehen die die jungen Nachwuchsmusiker/innen des MV Nußloch in die Musikschule Südliche Bergstraße zum Musikunterricht. Unter anderem konnte man aus dem letztjährigen, vereinsinternen Blockflötenkurs bereits 8 Kinder in den weiteren Instrumental-unterricht bringen. Zukünftig wird die Partnerschaft stetig ausgebaut. Neben den bereits erfolgreich stattfindenden, Blockflötenkursen wird das Zusammenspiel aller Jungmusiker in der Musikverein MiMu-Gruppe weiter gefördert. Zudem ist man mit weiteren Partnern in Gesprächen um bereits frühzeitig im Grundschulalter den Übergang zum gemeinsamen Spielen und Freude an der Musik zu vermitteln. Die Kooperation mit der Musikschule Südliche Bergstraße findet auch außerhalb der Nachwuchsförderung statt. Anlässlich des 1250-jährigen Jubiläums der Gemeinde Nußloch wird man am Festwochenende gemeinsam mit der  Big-Band der Musikschule die Gäste am Sonntagmittag im Festzelt unterhalten. Ein Meilenstein im 140-jährigen Bestehen des Musikverein Feuerwehrkapelle 1875 Nußloch e.V.. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass es der richtige Weg ist, auch in Zukunft erfolgreich Musik zu machen und das Kulturgut Blasmusik zu fördern.

Klavierklasse von Karine Overbeck gab ihr Jahreskonzert


Jedes Jahr im Winter zeigen die Klavierschüler und -schülerinnen von Karine Overbeck was sie gelernt haben. Beim 35. Vorspiel der Sandhäuser Klavierklasse war aber etwas anders als die Jahre zuvor. Da die Alte Synagoge in Sandhausen derzeit renoviert wird, wurde das Vorspiel in die Laurentiuskapelle nach Walldorf verlegt. Zwei Stunden vor Beginn hatten die jungen Klavierspielerinnen und –spieler die Möglichkeit, sich an dem klangvollen Flügel einzuspielen. Alle hatten ihre Vorspielstücke schon hervorragend eingeübt und nur dem Einlauf und Abgang wurde noch der letzte Schliff verpasst. Langsam füllte sich die Kapelle und pünktlich um halb vier konnte es losgehen. Karine Overbeck eröffnete das Vorspiel mit einigen kurzen Sätzen. Dabei erwähnte sie auch, dass das Vorspiel dieses Jahr etwas früher stattfinden musste. Bedauerlicherweise gab es dieses Jahr auch keine Band. Die zwischen sieben und 16 Jahre alten Musikschüler und -schülerinnen konnten aber auch so für Unterhaltung sorgen. Rojina Hamedani kam als Erste an die Reihe. Es war ihr allererstes Vorspiel nach nur zehn Monaten Unterricht und sie hat es wunderbar gemeistert. Es folgte Elina Becker, die drei Tänze vorspielte. Danach kamen Ida Schmitt, Max Mößner, Laura Vöhringer, Marlene Gorenflo, Fabian Niederhausen und Julius Kröger an die Reihe. Die jüngste Teilnehmerin war nur sieben Jahre alt. Von der Familie Wu waren gleich vier Geschwister vertreten: Qiao-Zhi, Xin-Yi, Qiao-Di und Quiao-En. Zwischen Qiao-Zhi und ihren Brüdern spielten Victoria Gingel, Maja Cvetkovic, Alina Sfilio, Melissa Zieger, Yanchen Zheng, Kim Fellger und Julius Dietel. Einige der älteren Schüler fühlten sich in die Vergangenheit zurückversetzt, denn viele der Werke aus Übungsheften von J. W. Schaum kannten sie noch. Die vorgespielten Stücke wurden mit der Zeit anspruchsvoller und es setzten sich immer erfahrenere Schüler mit bis zu neun Jahren Unterricht an den Flügel. Zuletzt spielten Sasa Cvetkovic, der extra für seinen Auftritt mehrere Stunden anreisen musste und sich nicht einmal einspielen konnte, und Hannah Weiser. Raphael Frasch konnte leider nicht teilnehmen, da er sich am Daumen verletzt hatte. Die Rückmeldungen am Ende der Veranstaltung waren eindeutig: Alle fühlten sich in der gemütlichen Kapelle sehr wohl. Erleichtert und stolz durften sich zum Schluss alle Klavierschüler und –schülerinnen für ein Gruppenfoto versammeln, um den Moment festzuhalten. (Text: Hannah Weiser, Schülerin)


Schüler der Musikschule bei „Jugend musiziert“
Die Musikschule Südliche Bergstraße darf sich wieder über zahlreiche Erfolge bei „Jugend musiziert“ freuen.
Der Regionalwettbewerb hatte in Heidelberg stattgefunden.
Hier die Preisträger und Teilnehmer aufgelistet mit Namen, Alter, Wohnort, Instrument, Altersgruppe, Punktzahl und Preis sowie Klasse/Lehrkraft: In der Solowertung: Johanna Fischer, 7 Jahre, Wiesloch, Violoncello, IA, 23,1. Preis, Klasse: J. Neuhaus, Veronika Beurer, 12, Wiesloch, Violine, II, 20, 2., Hettler, David Neuhaus, 16, Wiesloch, Violoncello, V, 25, 1. mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Klasse Malikin; Pauline Kröger, 13, Wiesloch, Gesang (Pop), III, 24 mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Klasse Giesel. In der  Duowertung: Lena-Susann Jatsch, 13, Walldorf, Alt-Saxophon, III, 23, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Klasse Schmidt , Elisabeth Deist, 13, Heidelberg, Klavier, III, 23, 1 Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Klasse Olsson, Kerstin Rosenbauer, 13, Wiesloch, Querflöte, III, 21, 1., Klasse Spät-Weidner, Marie Stride, 13, Nußloch, Klavier, III, 21, 1., Klasse Becker, Jara Vogt, 12, Wiesloch, Posaune, III, 18, 2., Klasse Strangmann, Marie Stride, 13, Nußloch, Klavier, III, 18, 2., Klasse Becker, Julian Wieditz, 12, Wiesloch, Trompete, III, 18, 2., Klasse Weber, Luis Tschira, 15, Wiesloch, Klavier, III, 18, 2., Klasse Becker, Joe Yu, 17, Wiesloch, Alt-Saxophon, V, 23, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Klasse Schmidt, Degenkolb Adrian, 17, Wiesloch, Klavierbegleitung, V, 23, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb und Marie Stride, 13, Nußloch, Klavierbegleitung , III, 20, 2., Klasse Becker.
Das Konzert der Preisträger und Teilnehmer unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Christiane Staab findet statt am Mittwoch, 16.03.2016 um 19.00 Uhr im Kulturhaus in Wiesloch.  


Besinnliche Klänge im Kirchenschiff
Adventskonzert der Musikschule in der Laurentiuskirche

Das Jugendorchester beeindruckte die Konzertbesucher unter der Leitung von Brygida Lorenz. Foto: Doro Burkhardt

Wiesloch. (BeSt) Die Musikschule Südliche Bergstraße hatte zu ihrem zweiten Adventskonzert in die St. Laurentiuskirche geladen und damit einen schönen Rahmen für das abwechslungsreiche Konzert gefunden. Eröffnet wurde der musikalische Reigen vom fast 50 Kinder und Jugendliche zählenden Jugendorchester der Musikschule. Unter der Leitung von Brygida Lorenz und Clemens Hettler musizierten die jungen Künstler zunächst sehr getragen das Vorspiel aus Eduard Humperdincks „Hänsel und Gretel“, bevor sie mit dem Finale der Oper die Freude über den Tod der bösen Hexe hörbar machten, was für einen ersten großen Applaus in der voll besetzten Kirche sorgte. Musikschulleiter Bjoern Strangmann dankte der Augustinusgemeinde und Pfarrer Alexander Hafner für das Überlassen des barocken Gotteshauses. Nur zwei Wochen nach dem Adventskonzert in Walldorf versprach er diesmal vollkommenandereAdventsklänge, diedurch eine veränderte Konzertbesetzung möglich würden. Insbesondere die immer größere Cello-Abteilung sei ein Alleinstellungsmerkmal, worauf man stolz sein könne, so Strangmann. Zunächst waren jedoch die fünf Jungs des Akkordeonensembles unter der Leitung von Viktor Köhnke mit einer jungen Pianistin als Begleitung zu hören. Dabei überzeugten sie mit rhythmischer Einstimmigkeit beim Schumann-Choral und anschließend beim Kirchenlied „Tochter Zion, freue dich“ von Georg Friedrich Händel. Musikalischer Höhepunkt des Konzertes bildete die Toccata in G-Dur „Hört der Engel helle Lieder“, gespielt von dem erst 18-jährigen Christoph Rehorst auf der Matz-und-Lunge-Orgel. Mit den ersten getragenen Tönen des bekannten Kirchenliedes übertrug sich eine vorweihnachtlich- besinnliche Stimmung auf alle Konzertbesucher in der Weite des Kirchenschiffes, bevor es der junge Künstler verstand, die 32 Register der Orgel zum Klingen zu bringen. Das Talent des Orgelspielers aus Rot wurde in der Musikschule entdeckt und gefördert. Ab dem fünften Lebensjahr erhielt er über zehn Jahre lang Klavierunterricht und seit 2012 Unterricht an der Orgel. Die kirchenmusikalische C-Ausbildung für Orgel, Chor und Satzlehre nahm er 2014 auf. Daneben spielt er erfolgreich Kontrabass, jahrelang im Sinfonieorchester der Musikschule inzwischen auch in der Jugend- Philharmonie Rhein-Neckar sowie E-Bass in der Kirchenband Rot und der Bigband des Gymnasiums Walldorf. Die fünf kurzen Stücke des Blechbläserensembles aus dem 16. und 17. Jahrhundert unter der Leitung von Pascal Morgenstern und Harald Weber bewältigten die kleinen Musiker großartig. Das mehrstimmige Menuett aus Händels „Feuerwerksmusik“ bildete den Höhepunkt des Blechbläser-Auftritts, der gleichzeitig das erste Konzert des neuen Jugendensembles war. Beim 24-köpfigen Cello-Orchester unter der Leitung von Brygida Lorenz musizierten Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters beeindruckend gemeinsam. Der „Chor der Jesuitenscharen“ zeigte die Vielfältigkeit der Celli, gefolgt von den getragenen Klängen des „Plaisir d’amour“, dem abwechslungsreich und kurzweiligen „Tanzlied aus Poniki“ sowie den für alle Konzertbesucher wohlbekannten Klängen des „Pachelbel-Kanon“. Das Konzert klang mit „Happy White Christmas“ und dem vom Jugendorchester musizierten und von den Besuchern gemeinsam gesungenen „Alle Jahre wieder“ aus.





Das Blechblasensemble der Musikschule Südliche Bergstraße auf dem Wieslocher Weihnachtsmarkt.

Das Blechblasensemble der Musikschule Südliche Bergstraße unterhielt die vielen Zuhörer
auf dem Wieslocher Weihnachtsmarkt mit weihnachtlicher und festlicher Bläsermusik unter der Leitung von Pascal Morgenstern.

„Hört der Engel helle Lieder“
Festliches Adventskonzert der Musikschule Südliche Bergstraße
Zu einem festlichen Adventskonzert hatte die Musikschule Südliche Bergstraße in die voll besetzte Evangelische Kirche nach Walldorf eingeladen.
Alle Ensembles und Orchester musizierten in besinnlicher Weise auf sehr hohem Niveau.
Mit Werken von Klassik bis zur zeitgenössischen Musik spielten das Kinderorchester unter der Leitung von Maria Köhnke, das Flötenensemble unter der Leitung von Elisabeth Späth-Weidner,
das Kammerensemble unter der Leitung von Susanne Piro, das Saxofonquartett unter der Leitung von Peter Schmidt und das Sinfonieorchester unter der Leitung von Clemens Hettler.
Schulleiter Bjoern Strangmann konnte in seiner Ansprache auch Bürgermeisterin Staab aus Walldorf begrüßen
und zum nächsten Weihnachtskonzert der Musikschule mit weiteren Ensembles am 3. Advent, Sonntag, 13.12. um 16.00 Uhr, in die katholische Kirche St. Laurentius nach Wiesloch einladen.
Zum stimmungsvollen Ausklang spielte das Orchester „Hört der Engel helle Lieder“, zu dem das Publikum stimmkräftig mit sang.
 



„The Fresh Coconuts“ beim Wieslocher Weihnachtsmarkt

Bei stürmischem und kühlen Wetter konnte die afrikanische Trommelgruppe der Musikschule „The Fresh Coconuts“ beim Wieslocher Weihnachtsmarkt die vielen Zuhörer kräftig einheizen.
Konzentriert und mit viel Spielfreude ließen sich die jungen Trommler von ihrem Lehrer Ashitey Nsotse mit typischen Rhythmen nach Westafrika entführen.


Konzertnachlese zu „Das Klavier tanzt“

Die Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereiches für Tasteninstrumente der Musikschule Südliche Bergstraße veranstalteten kürzlich ihr zweites Mottokonzert in der Laurentiuskapelle in Walldorf. Diesen Konzerten, die jährlich stattfinden haben sich ein Motto vorangestellt. War dieses im letzten Jahr  "Mehrhändiges Klavierspiel" so war es dieses Mal "Tänze". Hier waren den Schülerinnen und Schülern nahezu keine Grenzen gesetzt, gibt es doch wahrlich ein sehr großes Spektrum an Tänzen, wie z. B. eine schreitende Gavotte, ein schwingendes Menuett oder ein fetziger Boogie, für jeden Geschmack war etwas dabei. Selbstverständlich durfte der Walzer an sich nicht fehlen, aber auch Charleston und diverse Tänzchen waren zu hören. Auch hier konnten die Werke teils vierhändig oder, wie am Ende des Konzertabends gar zu 6 Händen präsentiert werden. Die kleinen bis größeren Künstler waren auch im Alter sehr unterschiedlich vertreten, so war die Jüngste gerade mal 8 Jahre alt und die Ältesten 16 Jahre. Alles in allem war es ein sehr kurzweiliger Vortragsabend, bei dem das Publikum schließlich auch in der, bis auf den letzten Stuhl besetzten Laurentiuskapelle, immer wieder freudig Beifall zollte. In der Pause wurden vom Elternbeirat der Musikschule Erfrischungen gereicht, was großen Zuspruch fand. Organisatorinnen dieser Abende sind Brigitte Becker und Evelin Mack-Köferstein. Letztere hatte auch die Begrüßung übernommen und führte durch das Programm.


Impressionen vom Stadtfest 2015





Konzertnachlese: Querflöte und Klavier

Am letzten Freitag im Juni fand das diesjährige Vorspiel der Querflöten- und Klavierschüler in der Laurentiuskapelle in Walldorf statt. Es war dies der bekanntermaßen geeignete Ort, um den jungen Musikern einen vorzüglichen Raum zur Verfügung zu stellen. Wie in jedem Jahr wurde ein breites Spektrum musikalischer Darbietungen vorgetragen. Einzeln oder in Gruppen, mit oder ohne Begleitung durch die musikalischen Leiterinnen, Frau Albrecht und Frau Olsson, standen die überwiegend weiblichen jungen Musikerinnen ihren Mann. Vorgetragen wurde mit Leidenschaft und die Auswahl der Stücke verriet die Vorlieben der Solisten und Musiker. So sprang der Funke guter Musik in den Saal und verbreitete Freude. Da jedes Vorspiel immer wieder eine neue und große Herausforderung darstellt, sind alle Teilnehmer zu beglückwünschen für ihren Mut, sich dieser Situation zu stellen. So herrschte eine konzentrierte Stimmung, die sich von den zahlreichen Musikern auf die Zuhörerschaft übertrug. Man drückte die Daumen, aber die Akteure hatten im Vorfeld fleißig geübt. Und so wurde verdientermaßen reichlich Beifall abgesahnt und man war seitens des Publikums darauf gespannt, den nächsten Beitrag anzuhören. Vielen Dank liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen und herzlichen Dank an eure Lehrerinnen. Zum guten Schluss der Wunsch eines Zuhörers: Vielleicht können die Teilnehmer nächstes Jahr ihren Beitrag kurz ansagen und wenn sie mögen kurz erläutern, warum sie das jeweilige Stück ausgesucht haben.


Impressionen beim Serenadenkonzert unserer Orchester bei der Veranstaltung
„Offenen Höfe und Gärten 2015“ auf dem Walldorfer Marktplatz.



(Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung und Herr Hd.Siegfried veröffentlicht werden. RNZ 16.06.15)
Jeder durfte auf die Pauke hauen
Reges Interesse an der „klingenden Instrumentenvorstellung“ der Musikschule Südliche Bergstraße
Wiesloch. (hds) Ob Marimbafon, Klavier, Saxofon oder Gitarre – die Bandbreitewar beeindruckend: Beim „Tag der Instrumente“ der Musikschule Südliche Bergstraße hatten Kinder und Jugendliche reichlich Gelegenheit, in das Programmangebot „hineinzuschnuppern“ und das eine oder anderen Instrument direkt auszuprobieren. Seit Jahren bereits wird diese „klingende Instrumentenvorstellung“ angeboten, um dem interessierten Nachwuchs die Chance zu eröffnen, sich vor Ort zu informieren und unter fachmännischer Anleitung auch selbst in die Tasten oder Saiten zu greifen, die unterschiedlichen Instrumente zu testen und eventuell vorhandene Neigungen zu entdecken. Viele interessierte Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um sich über das breite Angebot der Musikschule zu informieren. Zunächst stand ein abwechslungsreiches Vorspielen auf dem Programm, bei dem Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichsten Instrumente präsentierten. Musikschul-Leiter Bjoern Strangmann lieferte dazu informative Erläuterungen. Später konnten die interessierten, kleinen Gäste dann selbst ihre Fähigkeiten testen. Sowohl in der Villa, dem Sitz der Musikschul-Verwaltung, als auch im Wieslocher Kulturhaus herrschte emsiges Treiben, in den verschiedenen Räumlichkeiten wurde fleißig geübt. Querflöte, Schlagzeug und auch Akkordeon durften genutzt werden, um so vielleicht versteckte Talente ans Tageslicht zu fördern. „Der Praxistest ist für die Kinder von großer Bedeutung“, meinte der Musikschul- Chef. Freilich erklang im Verlauf des Nachmittags so mancher Ton, der sicherlich noch Optimierungspotenzial in sich barg. Im kleinen Park, zwischen Kulturhaus und Villa gelegen, gab es einen Informationsstand des Elternbeirats und der Förderverein bot Kaffee und Kuchen an. Die Jugendstadtkapelle unter der Leitung von Karin Seibel spielte bei herrlichem Wetter ein kleines Open-Air- Konzert, und die Klänge von „I’m a Believer“, jenem Kultsong der Monkeys, waren fast in der gesamten Gerbersruhstraße zu hören. Die Rock-Formation „The Base Kicks“ der Musikschule ließ FetzigesertönenundzumAbschlussstand am Abend noch ein kleines Konzert mit Pop-Gesang auf dem Programm, das von Michelle Walker und Susanne Piro zusammengestellt worden war. In Wiesloch findet der Tag der Instrumente einmal pro Jahr statt, seit zwei Jahren nunmehr auch in Walldorf. „Dadurch können wir die Besucherströme etwas entzerren“, informierte Strangmann. Ein „Lieblingsinstrument“ gibt es bei den Kindern seiner Erfahrung nach nicht. „Das wechselt von Jahr zu Jahr, wenn auch Gitarre und Klavier nach wie vor hoch im Kurs stehen.“ Derzeit werden von der Musikschule insgesamt rund 2100 Schüler betreut.


(Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung und Herr Hd.Siegfried veröffentlicht werden. RNZ 17.06.15)
Die jungen Musiker haben sich „mit Engagement reingekniet“
Wiesloch. (hds) Voller Mut und Tatendrang waren sie ans Werk gegangen und bei ihrem ersten Konzert kamen sie um Zugaben nicht herum: 25 Nachwuchsmusiker der Gerbersruhschule Wiesloch, die verstärkt vom Jugendblasorchester der Stadtkapelle auftraten. Die Turnhalle wurde für knapp eine Stunde zum Konzertsaal. Bärbel Kröhn, Leiterin der Gerbersruhschule, sprach bei der Begrüßung von einem „besonderen Jahr“, wird doch im September die Gemeinschaftsschule eingeführt. Und so stand das parallel stattfindende Grillfest unter besonderen Vorzeichen. Das Musikprojekt, das in Kooperation mit Musikschule Südliche Bergstraße und Stadtkapelle durchgeführt wurde, steht ihr zufolge unter dem Motto „Kultur macht stark“: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt in diesem Rahmen Initiativen, die in erster Linie bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche fördern. Gestartet wurde es bereits im Herbst des Vorjahrs, als außerschulisches Musikprojekt. Ziel war, Kindern dieMöglichkeit zu geben, außerhalb des Unterrichts zu musizieren, wenn die Eltern keine Mittel dafür aufbringen können. Bjoern Strangmann, Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße, bedankte sich für das Vertrauen, „in die Schule hineinwirken zu können“.Man sei stolz, den Zuschlag und damit eine finanzielle Förderung im Rahmen von „Kultur macht stark“ erhalten zu haben. „Wir sind zuversichtlich, auch am Ende des Jahres das Projekt, dann mit neuen Schülern aus den fünften Klassen, weiterführen zu können“, so Strangmann. Beste Unterstützung gab es von der Musiklehrerin der Gerbersruhschule, Christine Ebbinghaus, die es immer wieder verstand, die Kinder zu motivieren. „Normalerweise braucht man mehrere Jahre, um ein Instrument zu erlernen. Die Kinder haben das in nur ein paar Monaten prima gemacht, sich mit Engagement reingekniet“, lobte Strangmann. Ob an Schlagzeug, Gitarre oder Posaune: Das Lampenfieber hatten die Kinder schnell abgelegt und stiegen mit „All I wanna do is play in a Band“ treffend ein. Auch das Jugendblasorchester unter Leitung von Karin Seibel trug zum Gelingen des Tages mit bei. BeimFinale dannwurde der „Cup-Song“ ausdemFilm „Pitch Perfect” zu Gehör gebracht.


(Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung und Frau Agnieszka Dorn veröffentlicht werden. RNZ 27.05.15)
Schlagfertig, virtuos, grandios
Musikschule Südliche Bergstraße bot klangvolles Perkussionskonzert im Kulturhaus Wiesloch.
   
(agdo) Ein Hauch von Afrika gepaart mit fernöstlichen Zauber wehte jüngst durch das Wieslocher Kulturhaus. Die beiden Schlagzeugensembles, „Schlagfertig“ und „Stickcontrol“ der Musikschule Südliche Bergstraße entführten die Besucher unter dem Motto „Percussion in Konzert“ unter der Leitung von Benjamin Wittiber auf eine musikalische Reise durch verschiedene Länder. Temperamentvolle afrikanische Klänge prallten auf ruhige fernöstliche Töne, die Reise ging mit feurigen Sambarhythmen auch nach Brasilien. Die Besucher bekamen unterschiedliche Perkussionsinstrumente wie Marimbafone, Timbales – ein kubanisches Trommelinstrument aus Metalkesseln – ,Vibrafon, Pauken, Drumset, Glockenspiel und verschiedene kleinere lateinamerikanische Perkussionsinstrumente zu hören und ließen sich von der schönen Musik mitreißen. Das Konzert war gleichzeitig auch ein Jubiläumskonzert, denn die beiden Schlagzeugensembles feiern dieses Jahr 20-jährige Bestehen. Es sei schön, dass trotz Pfingstferien viele Besucher zum Konzert gekommen seien, sagte Benjamin Wittiber zum Beginn. In der Tat war das Kulturhaus gut besucht, unter den Zuhörern waren auch viele Kinder - und diese staunten, welche Töne und Klänge man mit originellen Instrumenten erzeugen kann. Los ging es mit einer „Sonatina“ des russischen Komponisten Alexander Tscherepnin. Pianistin Brigitte Becker und Benjamin Steinmann an der Pauke spielten das mal fröhlich, mal geheimnisvoll klingende Stück, das ein schöner Einstieg in das Perkussionskonzert war. Mit dem Schlagzeugensemble „Stickcontrol“ ging es weiter, die Schüler entführten die Zuhörer mit einer Mischung aus afrikanischen und asiatischen Klängen sowie lateinamerikanischen Rhythmen gedanklich in ferne Länder. Mit dem Stück „ChaCha La Cacha“ von José J. Cortijo ging es in den karibischen Inselstaat Kuba.  Von dort ging es weiter nach Brasilien mit dem Werk „Samba Batucada“, temperamentvolle lateinamerikanische Melodie durchströmte das Kulturhaus und einige Besucher wippten den Takt mit den Füßen mit. Die Schüler Lorena Hunger, Leila Said und Julian Schork sorgten mit dem Stück „Marimba Trio No.1“ von Eric Zak für musikalische Abwechslung: Das Trio spielte das Stück auf drei Marimbafons und die Melodie klang fernöstlich und beruhigend. Das Publikum war von der tollen Darbietung des Ensembles begeistert und es gab viel Applaus. Nach der Pause machte „Schlagfertig“ weiter. Um es vorwegzunehmen: Der Name des Ensembles ist Programm. „Schlagfertig“ bot einen schönen Kontrast zum ersten Teil des Konzerts und so ging es nach der Pause temperamentvoll und virtuos weiter. Die Schüler spielten „Los Bassos“ und „Swing Break“ von Timm Pieper und die Besucher applaudierten lang anhaltend. Virtuos erklang auch „Tarantellas“, das Stück hatte Benjamin Wittiber arrangiert. Auch das Ensemble „Schlagfertig“ entführte das Publikum mit dem ein oder anderen Stück gedanklich an einen anderen Ort, beispielsweise mit dem Stück „Tequilla Sunrise“ von Eckhard Kopetzki. Ein Wort genügt um das Konzert zu beschreiben: grandios.
       

Neue Eltern-Kind-Gruppen am Freitag Nachmittag in Wiesloch:
Ab 1.April bieten wir aufgrund der großen Nachfrage je einen weiteren Eltern-Kind-Kurs an.
Für Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahre (ELKI 2) freitags, 16.30 Uhr und für Kinder von 3 bis 4 Jahren (ELKI 3) freitags, 15.30 Uhr im Kulturhaus in Wiesloch, Gerbersruhstr. 37, Untergeschoss an.
Hier erhalten Sie den aktuellen ELKI - Flyer aller Kurse von ELKI 1 / ELKI 2 / ELKI 3 der Musikschule Südliche Bergstraße als PDF-Dokument zum Download.



(Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung und Frau Monika Bierwald veröffentlicht werden. RNZ 04.04.15)
Wer mitmacht, der hat schon gewonnen
Beim Preisträgerkonzert der Musikschule Südliche Bergstraße waren wieder viele junge Talente an den Instrumenten zu hören

Ausgezeichnet: die Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Foto: Helmut Pfeifer

Wiesloch. (mbi) Zum festlichen Preisträgerkonzert ihrer Teilnehmer beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ hatte die Musikschule Südliche Bergstraße jetzt in den Saal des Wieslocher Kulturhauses eingeladen. Der neunjährige Trompeter Julian Wiedlitz eröffnete das Konzert mit einem frischen, festlichen Marsch von Georg Friedrich Händel. „Wer mitmacht, hat schon gewonnen“, meinte Schulleiter Bjoern Strangmann zur Begrüßung. Er beschrieb damit treffend, wie die intensive Zeit der Vorbereitung auf einen Wettbewerb die jungen Musiker prägt und voranbringt. DerAltersdurchschnitt der Schüler an der Musikschule Südliche Bergstraße habe in diesem Jahr bei ungefähr zwölf Jahren gelegen. Dies ließe hoffen, dass einige Teilnehmer künftig noch öfter bei Wettbewerben zu hören seien. Strangmann dankte nicht nur seinen engagierten Lehrern, sondern auch den Eltern, dem Förderverein, dem Elternbeirat und den Sponsoren der Veranstaltung für ihre Unterstützung. Florian Seidel setzte das Konzert schließlich auf der Oboe fort. Ruhig und konzentriert spielte er eine Arie aus Georg Friedrich Händels Oper „Rinaldo“. Brigitte Becker begleitete alle jungen Trompeter und Oboisten am Klavier. Victoria Drollinger und Anna-Sophia Henneboehl waren im Wettbewerb als Klavierduo angetreten und spielten im Konzert einen kleinen Walzer mit sanftem Schwung von Wolfgang Rihm. Eine verträumte Romanze von Robert Schumann brachte Lucas Pohl auf der Oboe zu Gehör und Tabea Knopf sowie Jens Rosenbauer glänzten als Klavierduo mit einem Kindermarsch von Franz Schubert. Einen anspruchsvollen klassischen Konzertsatz von Joseph Haydn bot Sophia Mohr feinfühlig auf der Oboe. Der Trompeter Markus Reich hatte für seinen Vortrag die Ouvertüre der barocken „Rostocker Suite“ eines unbekannten Komponisten ausgewählt und trug sie sehr souverän vor. Viviane Hoffmann präsentierte noch einmal den graziösen Satz von Ignaz Pleyels Flötenkonzert CDur aus ihrem Wettbewerbsprogramm; sie wurde einfühlsam amKlavier von Annette Olsson begleitet. Und die junge Fagottistin Miriam Philipp spielte technisch versiert einen lebendigen Konzertsatz von Antonio Vivaldi. Lukas Albrecht, Solist auf der Gitarre, eröffnete selbstbewusst den zweiten Teil des Konzerts mit „Garden Steps“ von Andrew York. OB Franz Schaidhammer zeigte sich in seiner Ansprache erfreut über die Erfolge der jungen Musiker. „Jeder, der ein Musikinstrument gut spielen lernt, hat auch im Leben Vorteile“, so lautete sein Motto. Er wies als Vorsitzender des Zweckverbands auf die Zuschüsse der Kommunen hin, die hinsichtlich der Breitenwirkung des Wettbewerbes sicher gut angelegtes Geld seien. Lena-Susann Jatsch (Altsaxofon) und ihre jugendliche Begleiterin Elisabeth Deist trugen „Aria et Valse“ von François Daneels ausdrucksvoll vor. Das Klavierduo Marie Stride und Eric Wu spielten einen spannungsreichen Sonatensatz von Francis Poulenc. Einen krönenden Schlusspunkt setzte Joe Yu mit dem Altsaxofon, der ein virtuos-romantisches Konzertstück von Jules Demersseman mit Hingabe und scheinbarer Leichtigkeit spielte. Am Klavier begleitete ihn Anette Olsson. Bei der anschließenden Ehrung der Preisträger wurden für die Teilnahme am Regionalwettbewerb ausgezeichnet: Maike Niesner (Oboe, Klasse Alexander Hamann) und Johannes Vedder (Blockflöte, Klasse Hamann) jeweils dritte Preise. Sophia Mohr (Oboe, Klasse Hamann), Samuel Reich (Gitarre, Klasse Klaus Scheible), Miriam Philipp (Fagott, Klasse Angela Symalla), Julian Wiedlitz (Trompete, Klasse Harald Weber), Jara Vogt (Posaune, Klasse Bjoern Strangmann), Florian Seidel (Oboe, Klasse Hamann), Lucas Pohl (Oboe, Klasse Hamann), Victoria Drollinger und Anna- Sophia Henneboehl (Klavierduo, Klasse Anette Olsson), Veronika Beurer (Violine, Klasse Clemens Hettler), Eric Haspel (Klavier, Klasse Viktor Köhnke) und Celine Ogbodo (Klavier, Klasse Brigitte Becker) erhielten zweite Preise. Erste Preise beim Regionalwettbewerb erhielten: Viviane Hoffmann (Querflöte, Klasse Ute Albrecht), Tabea Knopf und Jens Rosenbauer (Klavierduo, Klasse Renate Fritsch), Markus Reich (Trompete, Klasse Weber). Einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhielten: Joe Yu, (Altsaxofon, Klasse Peter Schmidt), dritter Preis im Landeswettbewerb; Lena-Susann Jatsch (Altsaxofon) mit ihrer Begleiterin Elisabeth Deist (Klavier) mit je einem zweiten Preis im Landeswettbewerb; Marie Stride und Eric Wu (Klavierduo), erster Preis beim Landeswettbewerb; Lukas Albrecht (Gitarre, Klasse Heinz Donner), erster Preis im Landeswettbewerb; Niklas Waibel (Saxofon, Klasse Peter Schmidt), erster Preis im Landeswettbewerb.


(Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung und Herr Hans-Dieter Siegfried veröffentlicht werden. RNZ 23.03.15)
Das Projekt beweist, wie sehr Musik verbindet
Gerbersruhschule, Musikschule und Stadtkapelle arbeiten beim Programm „Kultur macht stark“ zusammen - 25 Kinder machen Musik

Musik macht einfach Spaß - das merkt man Musikschulleiter Björn Strangmann und Musiklehrerin Christine Ebbinghaus
bei den Proben mit den Schulkindern an. Fotos: Siegfried

Von Hans-Dieter Siegfried
 
Wiesloch. Unter dem Motto „Kultur macht stark“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte, mit denen in erster Linie bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gefördert werden sollen. „Wir haben uns für dieses Programm beworben und den Zuschlag erhalten“, freute sich Björn Strangmann, der Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße mit Sitz in Wiesloch. Die Musikschule ist für das Gesamtprojekt verantwortlich. Gestartet wurde bereits im Herbst des Vorjahres, und zwar als außerschulisches Musikprojekt in Kooperation mit der Gerbersruhschule und der Stadtkapelle Wiesloch. „Wir hoffen alle, dass es nach dem Sommer weitergeht, wir werden auf jeden Fall erneut einen Antrag stellen“, meinte Strangmann. Die Ausrichtung des Projekts zielt darauf, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich außerhalb des Schulunterrichts musikalisch zu betätigen, und zwar in all den Fällen, in denen Eltern aus unterschiedlichen Gründen keine Mittel dafür aufbringen können. Seitens des Ministeriums ist die Zielsetzung klar formuliert: Selbstmotivation soll gefördert werden, soziales Lernen ist mit ein Schwerpunkt und zudem soll die Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft gestärkt werden. Die Kosten für das Lehrpersonal der Musikschule werden aus dem Fördertopf beglichen, ebenso die Gelder für notwendige Leihinstrumente sowie Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche. Inzwischen sind die 25 Kinder, die aus den fünften Klassen der Gerbersruhschule kommen, längst zu einem kleinen Orchester zusammengewachsen. „Alle sind mit Begeisterung dabei“, erzählte Musiklehrerin Christine Ebbinghaus. EinmalproWoche,fürzweiStunden,wird gesungen, Gitarre und Posaune gespielt und getrommelt. „Diese Projekt-AG hat nichts mit dem Unterricht in der Schule zu tun“, klärte Ebbinghaus auf. Bis zum Sommer soll ein Ensemble zusammengestellt werden, das dann am 12. Juni im Rahmen des Schulfestes seine musikalische Feuertaufe bestehen soll. Die räumliche Nähe zu Musikschule, es sind nur ein paar Schritte, sieht Strangmann als großen Vorteil. „So können wir schnell die Leihinstrumente transportieren und uns auf dem kleinen Dienstweg auch mal schnell persönlich über die weiteren Schritte abstimmen“, sieht der Leiter der Musikschule große Synergieeffekte. Und die sollen sich ausweiten, denn mit der Stadtkapelle Wiesloch hatman einen starken Partner an der Seite. „Vielleicht entdecken wir das eine oder andere Talent, das später auch bei uns musizieren möchte“, meinte der Vorsitzende der Stadtkapelle, Horst Kummerow, der auch gleich einen Anreiz der besonderen Art in petto hat. Am letzten Sonntag im Juli findet im Musikpavillon im Gerbersruhpark wieder ein Serenadenkonzert statt. „Ich könnte mir vorstellen, dass dann dieKinder aus der Projekt- AG mit einem oder zwei Stücken eingebaut werden können, um so vor einem größeren Publikum das Erlernte vorzuspielen“, bot er an. Bis dahin wird noch fleißig geübt. An jeweils zwei Stunden in der Woche treffen sich die 25 „Orchestermitglieder“, um unter fachmännischer Anleitung durch Lehrer der Musikschule, unterstützt von Christine Ebbinghaus, zu proben. Das Repertoire ist zeitgemäß ausgerichtet. Die Kinder sollen sich nicht mit Unbekanntem auseinandersetzen, so die Philosophie der Verantwortlichen. Noten werden selbst geschrieben, und bereits vor dem Unterricht gibt es ein friedfertiges Gerangel um die passende Posaune. Die sind aus Kunststoff, federleicht, und farbig. Ob blau, gelb oder grün ist für so manchen doch schon von entscheidender Bedeutung. „’Musik verbindet’ ist nicht nur ein Spruch, sondern bewahrheitet sich innerhalb unseres Projektes“, erläuterte Ebbinghaus. Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen erleben Integration über den Umweg der Noten, finden sich sofort zurecht und legen somit auch vorhandene Hemmungen und Scheu ab. Der anfängliche Schnupperkurs hat sich längst etabliert und die Mädchen und Jungen sind auf dem besten Wege, zu einer musikalischen Einheit zusammenzuwachsen. Dabei werden auch all jene Dinge gefördert, die nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Gesang und Instrumentenbeherrschung stehen: Rücksicht nehmen, sich in eine Gemeinschaft einordnen, diszipliniert sein und Verantwortung übernehmen – all dies wird in dem Projekt vereint. Derzeit ist man dabei, die jeweiligen Gruppierungen innerhalb des kleinen Orchesters miteinander zu verschmelzen, um die eingeübten Stücke dann als Einheit präsentieren zu können. Das derzeitige Förderprogramm läuft im Sommer dieses Jahres aus, aber Strangmann gibt sich zuversichtlich, dass es weitergehen wird.
 


Sandhausen im Cellofieber - Schülerimpressionen

Das erste Vorspiel der Celloschüler der Klasse Maria Köhnke lockte am Samstag, 14.03. etwa 60 interessierte Eltern und Freunde in die Alte Synagoge in Sandhausen. Das Konzert stand unter dem Motto Cellotinen und Cellonaten. Dieses spielte auf die Sonaten und Sonatinen im Programm an, die von den jungen Cellisten und Cellistinnen im Alter von sechs Jahren bis junge Erwachsene aufgeführt wurden. So brachten die Schüler die mehrsätzigen Werke zum Teil gemeinsam auf die Bühne. Ein besonderer Ohrenschmaus waren Sonaten von Marcello und Mozart, die sonst selten in ihrer Gesamtheit bei Klassenvorspielen zu hören sind. Auch der Ausflug in die klassische Moderne mit einem Sonatensatz von Hindemith sowie der klanglich schwungvolle Einblick in die Cellomusik von Klengel, Romberg und Saint-Saens waren weitere Höhepunkte des Programms. Die jungen Cellisten und Cellistinnen erhielten reichlich Beifall, und die Zuhörer erlebten einen anregenden Nachmittag in der für die klassische Musik wunderbar geeigneten Ehemaligen Synagoge in Sandhausen. Auf dem Programm des zweiten Vorspiels am Sonntag, 15.3.  standen Sätze von barocken bis zeitgenössischen Komponisten. Zu Beginn sprach Maria Köhnke ihren Schülern anerkennenden Dank für die Arbeit in den letzten Wochen aus und ermunterte jeden einzelnen sich der Herausforderung des Vorspiels zu stellen. Das kurzweilige Programm eröffneten  Magnus Kuhn, Julika Fandry und Anne Tatzel. Sie spielten den ersten und zweiten Satz der C-Dur Sonatine von J. Klengel. Dabei wechselten sich die jungen Musiker immer wieder ab und boten dem Zuhörer eine interessante Darbietung. Florian Braun spielte aus der Sonatina G-Dur von W.A. Mozart das Rondo. Durch seine Interpretation erhielt das Rondo, zumeist der letzte Satz einer Sonate, die bekannte Leichtigkeit. Das Charakteristikum des zweiten Satzes einer Sonate sind langsame ausdrucksstarke Bewegungen, welche Catharina Brock dem Zuhörer durch ihr Spiel darbot. Sie wurde von ihrer Mutter am Klavier begleitet. Sie spielten das Largo aus der V. Sonate von A. Vivaldi.  Elisabeth Häberle trug den zweiten und dritten Satz aus der g-moll Sonate von Henry Eccles vor, einem eher unbekannten englischen Komponisten, welcher am Hofe  Ludwig des VX. tätig war. Um Julius Klengel (1859-1933) und Jean –Baptiste Breval (1753-1823), selbst begnadete Cellisten, kommt kein Schüler in seiner Ausbildung herum. Einen Teil des virtuosen  Rondos aus dem Concertino I spielte Magdalena Grünberg. Kristina Schork gab gekonnt die schwierigen Passagen – besonders zu erwähnen die Daumenlage- des Allegros des ersten Concertos wieder. Den fulminanten Abschluss bildeten Christoph Gade und Henrik Srama mit ihrer Interpretation des Allegros aus der Sonate Op. 40 von Dimitri Schostakowitsch . Die Klavierbegleitung lag in den Händen von Anette Olsson, welche durch ihre sehr zurückhaltende Art, den Schülern die nötige Ruhe und das Selbstvertrauen gab, ihren Vortrag bestmöglich zu meistern. Einen herzlichen Dank allen Mitwirkenden unter der Leitung von Maria Köhnke für ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Sonntagmorgenvorspiel.
 

Wettbewerb Jugend musiziert 2015
Ergebnisse Landeswettbewerb
Solowertung              
Lukas Albrecht 10 Sandhausen Gitarre II 23 1. Preis Heinz Donner
Lena Jatsch  12 Walldorf Saxophon II 22 2. Preis Peter Schmidt
Elisabeth Deist 11 Heidelberg Klavier/Begleitung II 22 2. Preis  Anette Olsson
Joe Yu 14 Heidelberg Saxophon IV 19 3. Preis Peter Schmidt
Klavier vierhändig              
Marie Stride 11 Nussloch Klavier II 23 1. Preis  Brigitte Becker
Erik Wu(Gast) 10 Oftersheim Klavier II 23 1. Preis A1 Daniela Müller-Jung 


Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Petra Nikolic / RNZ veröffentlicht werden
Vom Fagott bis zur Posaune


Die Musikschule öffnete wieder ihre Pforten - Alle Instrumente konnten ausprobiert werden Walldorf.
(pen) Unter dem Motto „Ihr macht die Musik“ hatte die Musikschule Südliche Bergstraße zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. In den Räumen der Villa und der Scheune Hillesheim in Walldorf standen jetzt alle Türen weit offen für interessierte Besucher. Unter Anleitung der Fachlehrkräfte, die auch für Fragen zur Verfügung standen, konnten alle gängigen Instrumente ausprobiert werden. Aber auch ausgefallene Instrumente, wie Harfe oder Fagott, wurden vorgestellt. „Gerade zum Jahresanfang erreichen uns viele Anfragen zum Instrumentalunterricht. Eltern wollen wissen, welches Instrument für ihr Kind das richtige ist und wann sie anfangen können“, berichtet Sabine-Juliane Roth von der Musikschule Südliche Bergstraße. Der Aktionstag wurde jetzt zum zweiten Mal in Walldorf angeboten und kam sehr gut an. Der nächste große Instrumenteninfotag findet dann wieder im Sommer in Wiesloch statt. In der Villa und in der Scheune Hillesheim waren viele Eltern mit ihren Kindern unterwegs, aus allen Räumen erschallte Musik. Viele nutzten diesen Informationsnachmittag, um sich ausführlich beraten zu lassen. Am Abend gab es im Kulturhaus Wiesloch noch ein Klassenvorspiel von drei Dozenten, zu dem viele Jugendliche kamen. Unter dem Motto „Roar!“ präsentierten Schüler der Klassen von Sebastian Wens, Jochen Kolb und Juliana Blumenschein in einem bunt zusammengewürfelten Konzert verschiedene Stilrichtungen der Rock- und Popmusik. In den Musikschulklassen in Wiesloch, Walldorf, Nußloch, Sandhausen und St. Leon-Rot sind derzeit insgesamt 2000 Schüler angemeldet, die von 70 Dozenten unterrichtet werden. Das neue Musikschuljahr beginnt am 1. April.


"ROAR" - ein Rock- und Pop Abend an der Musikschule Südliche Bergstraße  

"'Cause I am a champion, and you're gonna hear me ROAR louder than a lion!" so heisst es im bekannten Hit der Sängerin Katy Perry. Wie die Champions durften sich auch die fast 40 Schüler nach ihrem umjubelten Auftritt vergangenen Samstag gefühlt haben: "ROAR!" so der Titel des gemeinsamen Abends der Klassen Juliana Blumenschein (Jazz-Gesang), Jochen Kolb (Gitarre und Bass) und Sebastian Wens (Klavier) wurde ein voller Erfolg. Über 150 Gäste im restlos gefüllten Kulturhaus konnten bestaunen, wie 15 zumeist neu gegründete Bands sich das Mikro in die Hand gaben. Darunter die bereits von mehreren Stadtfesten und Festivals bekannten "Base Kicks", sowie die Rock-Newcomer "High Gain", "The Marvelous Seven", "Hitzefrei" und viele mehr. Daneben wurden auch Freunde des Jazz beglückt. So groovte das "Dr. Jones Trio" einen Blues mit BeBob-Anleihen und die Latin-Jazz-Formation "Martínez" steuerte zwei Salsa-Stücke bei.
Viele Solobeiträge am Klavier und ein klasse aufgelegtes Gitarrentrio rundeten diesen gelungenen Abend ab.


Eltern - Kind - Gruppen am Vormittag
Ab sofort gibt es wieder freie Plätze !

Für das gemeinsame Musizieren von Eltern mit ihren Kindern sind bei ELKI 1 (Baby bis 18 Monate) und ELKI 2 (18 Monate bis 3 Jahre) wieder einige wenige Plätze freigeworden!
Hauptanliegen dieses musikalischen Frühförderkonzeptes ist es, die musikalische Veranlagung des Kleinkindes zu fördern und die Musik zum täglichen Bestandteil in den Familien zu machen.
Die Kombination von Musik und Bewegung spricht alle Aspekte der kindlichen Entwicklung an. In den Eltern-Kind-Gruppen werden bewusst Möglichkeiten geschaffen,
miteinander zu spielen und spielerisch zu musizieren.
Die Eltern erhalten hier von erfahrenen Musikpädagoginnen Anregung, wie sie Freude am eigenen Musizieren auch in der Familie entfalten können.
Donnerstags sind bei ELKI 1 um 9.30 Uhr und bei ELKI 2 um 10.15 Uhr Kulturhaus in Wiesloch, Untergeschoß ein paar wenige Plätze frei geworden.
Um sich zu informieren, können Sie  einen Kurs einmal unverbindlich und kostenlos mit Ihrem Kind besuchen, und danach erst fest anmelden.
Info unter 06222-2083


Kleine Pianisten in der Ehemaligen Synagoge in Sandhausen
und eine Band als Überraschung
 

Neunzehn kleine Pianisten zwischen sechs und fünfzehn Jahren sowie deren Freunde und Familien füllten die Sandhäuser Synagoge am Samstag, den 7. Februar zum 34. Klassenvorspiel von Klavierlehrerin Karine Overbeck.  Die jüngsten Künstler lernen ihr Instrument bereits seit ein paar Monaten und die älteren sogar seit etwa 7 ½ Jahren.  Das Spielen vor einem Publikum bewältigt jedes Kind ein bisschen anders, meinte Frau Overbeck.  Während manche vor Zuversicht strahlen, leiden andere furchtbar an Lampenfieber.  Die Angst nimmt in der Regel mit dem Alter zu.  Natürlich sei auch die Fehlerquote meistens umso höher, je schwieriger das Stück ist, sagte sie, und freute sich sehr, dass jeder Schüler sich trotzdem bereit erklärt hatte, sein Allerbestes zu geben.  Und das haben sie!  Das Programm zeigte die Vorlieben der Kinder und Jugendlichen.  Alle Musikarten vom Volkslied über modernere Musik bis hin zur traditionellen klassischen Musik waren vertreten, und die Schüler haben ihre Stücke mit Liebe und Hingabe vorgetragen.  Zum Schluss spielte die Band UNKNOWN, in der Klavierschüler Sasa Svetkovic ein aktives Mitglied ist, vier Pop-Stücke, die das Publikum begeisterten.  Am Ende des Programms strahlte Frau Overbeck übers ganze Gesicht wegen des musikalisch gelungenen Nachmittags.


Wettbewerb Jugend musiziert 2015
Preisträger und Teilnehmer der Musikschule Südliche Bergstraße
Ergebnisse Regionalwettbewerb Östlicher Rhein-Neckar-Kreis

  Schüler  Alter   Wohnort   Instrument Gruppe Punkte   Preis   Lehrkraft
               
  Solowertung              
  Niklas Waibel 9   Wiesloch   Saxophon IB 23   1. Preis   Peter Schmidt
  Lena Jatsch  12   Walldorf   Saxophon II 24   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Peter Schmidt
  Elisabeth Deist 11   Heidelberg   Klavier/Begleitung II 24   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Anette Olsson
  Lukas Albrecht 10   Sandhausen   Gitarre II 23   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Heinz Donner
  Julian Wieditz 12   Wiesloch   Trompete II 20   2. Preis   Harald Weber
  Florian Seidel 10   Wiesloch   Oboe II 20   2. Preis   Alexander Hamann
  Jara Vogt 11   Wiesloch   Posaune II 17   2. Preis   Bjoern Strangmann
  Viviane Hoffmann 13   Wiesloch   Querflöte III 21   1. Preis   Ute Albrecht
  Lucas Pohl 12   Sandhausen   Oboe III 17   2. Preis   Alexander Hamann
  Joe Yu 14   Heidelberg   Saxophon IV 24   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Peter Schmidt
  Sophia Mohr 14   Angelbachtal   Oboe IV 20   2. Preis   Alexander Hamann
  Miriam Philipp 14   Wiesloch   Fagott IV 17   2. Preis   Angela Symalla
  Markus Reich 17   Wiesloch   Trompete V 21   1. Preis   Harald Weber
  Samuel Reich 17   Wiesloch   Gitarre V 17   2. Preis   Klaus Scheible
  Maike Nießner 16   Wiesloch   Oboe V 13   3. Preis   Alexander Hamann
  Johannes Vedder 18   Nussloch   Blockflöten VI 13   3. Preis   Alexander Hamann
               
  Klavier Vierhändig              
  Marie Stride 11   Nussloch   Klavier II 23   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Brigitte Becker
  Erik Wu(Gast) 10   Oftersheim   Klavier II 23   1. Preis mit Weiterleitung zum LW   Brigitte Becker
  Tabea Knopf 10   Wiesloch   Klavier II 22   1. Preis   Renate Fritsch
  Jens Rosenbauer 10   Wiesloch   Klavier II 22   1. Preis   Renate Fritsch
  Victoria Drollinger 12   Wiesloch   Klavier III 19   2. Preis   Anette Olsson
  Anna-Sophia Henneboel 12   Wiesloch   Klavier III 19   2. Preis   Anette Olsson
               
  Duo Violine/Klavier              
  Meret Kupke(Gast) 10   Dielheim   Violine II 20   2. Preis   Janet Kupke
  Celine-Naomi Ogbodo 11   Walldorf   Klavier II 20   2.Preis   Brigitte Becker
  Veronika Beurer 10   Wiesloch   Violine II 19   2. Preis   Clemens Hettler
  Eric Haspel 9   Walldorf   Klavier II 19   2. Preis   Viktor Köhnke


Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Agnieszka Dorn / RNZ veröffentlicht werden

Musiker nahmen der Adventszeit die Hektik
Musikschule spielte besinnliche Klänge in der Kirche Nußloch. (agdo) Fröhliche Weihnacht überall: Nächste Woche ist es soweit, dann ist endlich Weihnachten. Kurz vor dem Fest bot die Musikschule Südliche Bergstraße in der katholischen Kirche St. Laurentius ein Weihnachtskonzert der Extraklasse und die Besucher lauschten den mal besinnlichen, mal temperamentvollen Klängen. Und die Schüler der Musikschule schafften es tatsächlich, mit der klangschönen Musik ein bisschen Ruhe in die mittlerweile recht hektische Adventszeit zu bringen. Für einen Moment konnte man die Seele baumeln lassen und zur Ruhe kommen. Zuvor hatte Schulleiter Bjoern Strangmann die Zuhörer begrüßt. „Fröhliche Weihnacht überall“ erklang also im Gotteshaus, das Kindercelloorchester unter der Leitung von Maria Köhnke hatte sich im Kirchenschiff aufgestellt und spielte verschiedene Weihnachtslieder. „Ihr Kinderlein kommet“ bekamen die Besucher genauso zu hören wie „Oh du fröhliche“. Und in die Welt der Elfen entführte der „Walzer der Elfen“. Die jungen Schüler machten das richtig gut und bekamen viel Applaus für ihre tolle Leistung. Temperamentvoll ging es mit den Großen der Musikschule weiter: Das Gitarrenorchester unter der Leitung von Klaus Scheible spielte den „Tanz der Zuckerfee“ aus dem Ballett „Die Nussknacher Suite“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski – und das machten die Musiker ganz hervorragend. Auch Georg Friedrich Händels „Sinfonia“ und „Die Ankunft der Königin von Saba“ fehlten im Repertoire nicht. Die Königin von Saba ist übrigens eine biblische Gestalt und soll von König Salomon in Jerusalem empfangen worden sein. Dementsprechend festlich spielte das Ensemble das Lied. Schwung in das Gotteshaus brachten die Blechbläser unter der Leitung von Pascal Morgenstern mit dem „Jingle Bell Rock“. Das Lied steckte an und der eine oder andere Besucher wippte den Takt fröhlich mit. Feierlich war dagegen Marc Antoine Charpentiers „Te Deum“, das die Musiker klangschön zu spielen wussten. Die Blockflöten unter der Leitung von Alexander Hamann spielten das protestantische Weihnachtslied „Vom Himmel hoch“, dessen Text Martin Luther verfasste. Und um das Konzert abzurunden, spielten noch das Celloquintett und das Bläseroktett unter Brygida Lorenz und Peter Schmidt verschiedene Stücke. Eigentlich fehlte dem Ganzen zur weihnachtlichen Atmosphäre nur eins: der Schnee. Aber wer weiß, vielleicht klappt es ja doch noch zu Weihnachten , Frau Holle hat schließlich noch einige Tage Zeit, um ein paar Schneeflocken auf die Erde zu schicken...

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